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152 Sekunden machen den Unterschied im Zürcher Derby aus

Auch das dritte Zürcher Derby dieser Saison in der National League endet mit einem Sieg des Heimteams. Die ZSC Lions schlagen den EHC Kloten dank einer Triplette um die Spielmitte mit 3:1.

Keystone-SDA

Lange bekamen die 12'000 Zuschauer in der ausverkauften Arena in Zürich-Altstetten nur Magerkost geboten, ehe der ZSC mit drei Toren zwischen der 30. und 32. Minute für eine Vorentscheidung sorgte. Für die Gäste aus Kloten waren es fatale 152 Sekunden.

Bodenmann Doppeltorschütze

Zunächst lenkte Simon Bodenmann einen Schuss von Lucas Wallmark gekonnt zum 1:0 ab. Doch weil die Klotener beim Führungstreffer eine Goalie-Behinderung durch Denis Hollenstein bemängelten, wurde die heikle Szene nochmals im Videostudium beurteilt. Ohne Erfolg für Kloten: Das 1:0 zählte, dazu wurden die Gäste für die zu Unrecht eingesetzte Coaches Challenge reglementskonform mit einer Zwei-Minuten-Strafe belegt.

Im anschliessenden Powerplay erhöhte der ZSC auf kuriose Weise auf 2:0. Ein Abschluss von Alexandre Texier wurde von Juho Lammikko abgelenkt und fand schliesslich via der Schulter von Kloten-Verteidiger Nicolas Steiner den Weg ins Tor. Nur etwas mehr als eine Minute später erhöhte Simon Bodenmann, der den ZSC am Saisonende trotz konstant guten Leistungen verlassen muss, mit seinem zweiten Tor des Abends auf 3:0.

"Rückspiel" am Freitag

Mehr als der Ehrentreffer durch Arttu Ruotsalainen in der 42. Minute wollte den Klotenern nicht mehr gelingen. Zu oft fehlte ihnen im Spiel nach vorne das Durchsetzungsvermögen. Bereits am Freitag bietet sich dem bislang so überzeugenden Aufsteiger vor heimischer Kulisse gegen den ZSC die Chance zur Revanche.

Mit dem zweiten Sieg nach zuvor sechs Niederlagen in Serie festigten die Lions ihren 4. Tabellenrang. Zehn Punkte dahinter bleibt Kloten in Tuchfühlung mit einem direkten Playoff-Platz. Der Rückstand auf das sechstplatzierte Fribourg-Gottéron beträgt nur drei Punkte.

Telegramm und Tabelle:

ZSC Lions - Kloten 3:1 (0:0, 3:0, 0:1)

12'000 Zuschauer. - SR Urban (AUT)/Holm (SWE), Schlegel/Huguet. - Tore: 30. (29:22) Bodenmann (Wallmark, Kukan) 1:0. 31. (30:47) Lammikko (Texier, Hollenstein/Powerplaytor) 2:0. 32. (31:54) Bodenmann (Wallmark, Graf) 3:0. 42. Ruotsalainen (Ang, Aaltonen/Powerplaytor) 3:1. - Strafen: 2mal 2 Minuten gegen ZSC Lions, 4mal 2 Minuten gegen Kloten. - PostFinance-Topskorer: Wallmark; Ang.

ZSC Lions: Hrubec; Kukan, Geering; Trutmann, Lehtonen; Weber, Phil Baltisberger; Landolt; Bodenmann, Wallmark, Hollenstein; Riedi, Texier, Roe; Andrighetto, Lammikko, Bachofner; Sopa, Sigrist, Schäppi; Graf.

Kloten: Zurkirchen; Reinbacher, Randegger; Capaul, Peltonen; Nodari, Steiner; Kindschi; Ang, Aaltonen, Ruotsalainen; Simic, Faille, Marchon; Meyer, Lindemann, Derungs; Obrist, Ness, Loosli; Schreiber.

Bemerkungen: ZSC Lions ohne Azevedo, Chris Baltisberger und Marti (alle verletzt), Kloten ohne Altorfer, Dostoinow, Kellenberger, Riesen, Schmaltz (alle verletzt) und Ekestahl-Jonsson (krank). Kloten von 56:39 bis 58:48 und 59:02 bis 59:23 ohne Torhüter.

Rangliste: 1. Genève-Servette 40/82 (145:101). 2. Biel 40/75 (131:106). 3. Rapperswil-Jona Lakers 39/70 (137:100). 4. ZSC Lions 40/69 (116:90). 5. Davos 38/62 (113:103). 6. Fribourg-Gottéron 39/62 (115:103). 7. Bern 40/59 (122:124). 8. Kloten 40/59 (105:132). 9. Zug 38/57 (119:120). 10. Lugano 39/52 (108:119). 11. Ambri-Piotta 40/51 (118:125). 12. SCL Tigers 39/49 (100:126). 13. Lausanne 39/45 (105:125). 14. Ajoie 41/36 (99:159).

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