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Audiovisuelle Projekte: Migros-Kulturprozent lanciert "Story Lab"

Im Rahmen der Solothurner Filmtage hat das Migros-Kulturprozent am Freitag das "Story Lab" vorgestellt. Mit dem neuen Förderinstrument wird die Verwirklichung von Ideen in allen audiovisuellen Bereichen von Kinofilm bis Games unterstützt.

Keystone-SDA

Der Fokus liege dabei ganz klar auf der Stoffentwicklung, sagte Hedy Graber, Leiterin Direktion Kultur und Soziales bei Migros-Genossenschafts-Bund, im live übertragenen Zoom-Gespräch mit Moderatorin Monika Schärer. Auf den Anfängen eines Projekts also, wenn eine Idee noch sehr rudimentär sei und unter Umständen noch nicht einmal das Format feststehe.

Das "Migros-Kulturprozent Story Lab" unterstützt die ausgewählten Projekte mit einem Angebot an flexiblen Modulen, die sich dem Wandel in der Filmindustrie stetig anpassen. "Die Förderung umfasst also nicht nur Geld, sondern auch eine Prozessbegleitung", so Graber. Wer eine Idee einreicht, wird also auf Wunsch auch für die Recherche entschädigt, kann sich mit den Beiträgen ein professionelles Coaching ermöglichen, oder ein Retreat, um das geplante Vorhaben auszuarbeiten.

Konkrete Zahlen wollen die Verantwortlichen des Migros-Kulturprozents nicht nennen. Laut Nadine Adler Spiegel, Leiterin des "Migros-Kulturprozent Story Lab", bewegen sich die Beiträge aber zwischen 7000 und 25'000 Franken.

Das "Migros Kulturprozent Story Lab" wurde an den Solothurner Filmtagen im Rahmen der ebenfalls neuen Sektion "Im Atelier" lanciert. Letztere bietet Filmschaffenden aller Metiers während des ganzen Festivals einen Austausch in Form von Workshops, Master Classes und anderen virtuellen Anlässe.

Den Auftakt machte die derzeit in New York lebende Regisseurin und Drehbuchautorin Petra Volpe ("Die Göttliche Ordnung", "Frieden"). Sie begrüsse die frühe Förderung von Ideen, sagte sie. Zumal sie für ihre aufwändigen Recherchearbeiten - etwa für die SRF-Serie "Frieden" - selber regelmässig unentschädigte Zeit und Geld für Bücher investiert habe.

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