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Bündner Bergführer bei Absturz lebensgefährlich verletzt

Ein 32-jähriger Bergführer ist am Dienstag in Graubünden am Piz Ela verunglückt und schwebt nun in Lebensgefahr. Der Bündner befand sich zusammen mit einem weiteren Schweizer Alpinisten im Aufstieg auf den 3338 Meter hohen Berg im Albula-Gebiet und stürzte ab.

Keystone-SDA

Der Unfall ereignete sich gemäss einer Meldung der Kantonspolizei von Mittwoch kurz nach 9.15 Uhr. Der Bergführer befand sich zu diesem Zeitpunkt im Vorstieg und war angeseilt, wie Polizeisprecher Markus Walser gegenüber der Nachrichtenagentur Keystone-SDA erklärte.

Wie auf einem Foto der Absturzstelle zu erkennen ist, geschah der Unfall in einer steilen, zerklüfteten Wand unterhalb des Berggipfels. Laut Walser liegt die Stelle auf einer offiziellen Bergroute.

Unklar ist, wie tief der Mann stürzte und ob der Sturz vom Seil aufgefangen wurde. Auch ist noch nicht geklärt, ob es sich um eine kommerzielle Bergtour handelte.

Der unverletzte Begleiter alarmierte nach dem Unglück sofort die Rettungskräfte. Eine Rega-Crew konnte mit Unterstützung eines Rettungsspezialisten-Helikopter den schwer verletzten Mann bergen. Er wurde ins Kantonsspital nach Chur geflogen. Die Alpinpolizei der Kantonspolizei Graubünden und die Staatsanwaltschaft untersuchen den Unfall.

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