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Bündner Jäger retten 476 Rehkitze vor dem Mähtod

Mithilfe von Drohnen konnten dieses Frühjahr in Graubünden 476 neugeborene Rehkitze gefunden und vor dem möglichen Mähtod gerettet werden. Das sind 140 mehr als im Vorjahr.

Fünf zusätzliche Drohnen mit Wärmebildkameras wurden in diesem Jahr in Graubünden für die Rehkitzrettung eingesetzt. Dadurch gelang es, 476 Rehkitze und damit 140 Tiere mehr als im Vorjahr zu retten, wie der Kanton Graubünden mitteilt. Von Ende Mai bis Anfang Juli 2021 wurden rund 1300 Einsätze geflogen.

Der Einsatz der Jägerschaft und Landwirte sei gross – auch wenn die Pandemie Aus- und Weiterbildungskurse für Jägerinnen und Jäger erschwert habe. Im Frühling sind insgesamt rund 190 Pilotinnen und Piloten mit ihren Drohnen unterwegs. Sie fliegen an Mähtagen frühmorgens oder spätabends.

«Das inzwischen erreichte hohe Erfolgsniveau soll im nächsten Jahr aufrecht erhalten bleiben», heisst es. Um mehr Pilotinnen und Piloten zu gewinnen, werden weitere Weiterbildungskurse angeboten.

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