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Bündner Polizei schnappt fünf notorische Einbrecher und Diebe

Die Polizei hat in Graubünden fünf Personen geschnappt, die mutmasslich etwa 60 Einbrüche und Diebstähle zwischen Landquart und Thusis begannen haben. Einem 37-jährigen Schweizer werden knapp 30 Einbruchdiebstähle in Restaurants oder Gewerbebetriebe zur Last gelegt.

Keystone-SDA

Der Deliktsbetrag beläuft sich auf zirka 14'000 Franken und der angerichtete Sachschaden auf 22'000 Franken, wie die Kantonspolizei am Freitag mitteilte. Zudem wird der Mann beschuldigt, verschiedene Verstösse gegen das Betäubungsmittelgesetz begannen zu haben.

Die vier anderen Personen, drei Schweizer und eine Schweizerin im Alter von 21 bis 45 Jahren, sollen um die 30 Diebstähle aus unverschlossenen Fahrzeugen begangen haben. Ausserdem sollen einzelne von ihnen auch Einbrüche verübt oder Betäubungsmitteldelikte begangen haben.

Die vier Beschuldigten bewegen sich im selben sozialen Umfeld und gingen meist zu zweit vor. Sie erbeuteten unter anderem Debitkarten und nützten diese bis zur codefreien Limite von 80 Franken für diverse Anschaffungen.

Der Deliktsbetrag, für den die vier beschuldigten Personen verantwortlich gemacht werden, beträgt über 12'000 Franken und der Sachschaden 500 Franken. Zum Ermittlungserfolg trugen mehrere Hinweise bei, welche die Polizei nach einem Aufruf erhielt, Fahrzeuge nicht unverschlossen stehen zu lassen.

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