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Chur will 88 Millionen Franken in Sport und Schule investieren

Die Churer Stadtregierung will 88 Millionen Franken in eine neue Schul- und Sportanlage investieren. Finanziert werden soll das Generationenprojekt ohne Steuererhöhung.

Keystone-SDA

Gebaut werden sollen die neuen Anlagen auf dem Sportplatz-Areal an der Churer Ringstrasse. Das am Dienstag von Stadträtin Sandra Maissen und Stadtrat Patrik Degiacomi vorgestellte Projekt muss zwei Hürden nehmen. Gutgeheissen werden muss es zuerst vom Gemeindeparlament und danach vom Stimmvolk, beides noch dieses Jahr.

Die neue Schul- und Sportanlage umfasst ein Primarschulhaus mit schulergänzenden Tagesstrukturen, ein Schulhaus der Sekundarstufe#I samt Talentklassen. Weiter geplant sind eine Dreifachturnhalle mit Zuschauertribüne für 1600 Personen, eine Einzelturnhalle sowie eine Multifunktionsaula mit über 300 Plätzen, die auch für kulturelle Anlässe genutzt werden kann. Die Aussenanlagen mit diversen Spiel- und Sportmöglichkeiten stehen ausserhalb der Schulzeiten der Bevölkerung offen.

Finanzbedarf von 67 Millionen Franken

Das Projekt, das auf den Beginn des Schuljahres 2024/25 fertiggestellt sein soll, ist laut dem Stadtrat eine Investition in die Zukunft. Es soll das zentrale Rückgrat der Churer Schulraumplanung bilden.

Die Bruttokosten belaufen sich gemäss Behördenangaben auf 88 Millionen Franken. Der geschätzte effektive Finanzierungsaufwand für die Stadt wird mit 67 Millionen Franken angegeben. Gesenkt werden die Bruttokosten durch verschiedene Ertragsaussichten wie etwa Beiträge oder die Inwertsetzung nicht mehr benötigter Schulhäuser.

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