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Cool genug für heisses Hobby

Um schon die Jugend an die Feuerwehr heranzuführen und Nachwuchsprobleme zu lindern, hat die Feuerwehr Pizol im Jahr 2017 eine Jugendfeuerwehr ins Leben gerufen. Das mittlerweile auf 50 Jugendliche angewachsene Korps zeigte bei der zweiten Hauptübung in Mels, was es so alles draufhat. 

von Ignaz Good 

Mit einer Hauptübung als Jahreshighlight wurde das Übungsprogramm der Jugendfeuerwehr Pizol würdig abgerundet. Für einmal waren «Gaffer», welche den 53 Kindern und Jugendlichen beim Einsatz über die Schultern schauten, hochoffiziell erwünscht. Auf dem Kiesplatz oberhalb des Feuerwehrdepots Mels hatte der Kommandant der Jugendfeuerwehr Pizol, Hansruedi Donau, mit weiteren Chargierten eine spannende Ausgangslage geschaffen. Im sinnvollen Einsatzradius konnten viele Elemente, welche die Feuerwehr in ihren Einsätzen kennt, abgehandelt werden. 

Erst leise und dann immer lauter war das «Tatütata, Tatütata» der herfahrenden Feuerautos zu hören. Schon bald blitzten die blauen Lichter auf der Bachstrasse auf. Aus den Vehikeln kletterten, in Begleitung von erfahrenen Rettern, rund 50 Mädchen und Jungs. Sie gingen wie die «Grossen» ans Werk. Auf dem Sammelplatz wurden die Aufträge an die Gruppen verteilt. Unter anderem musste ein brennendes Haus und ein Auto gelöscht werden. Oder es galt, mit Atemschutz in Gebäude einzudringen. Zudem mussten Verletzte erstversorgt, gerettet und abtransportiert werden. Es gab viel zu tun auf dem Schadenplatz. Das Wasser wurde mit Motorspritze der Seez entnommen. 

Eifer erntet Begeisterung 

Die zahlreich erschienenen Verwandten und Bekannten erlebten direkt, mit welchem Eifer die Kids zu Werke gingen, was sie so alles draufhaben und gelernt haben. Die Begeisterung der Zuschauer darüber konnte dem Applaus entnommen werden.

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