Die digitale Ausgabe des Sarganserländers.
Das sagen die St. Galler Cuphelden nach dem Sieg
St. Gallen krönt sich zum zweiten Mal in der Vereinsgeschichte zum Cupsieger. Die Stimmen zum Cupfinal in Bern.
Matthias Hüppi (Präsident des FC St. Gallen): "Ich bin extrem dankbar. Dieser Cuptitel war eine riesige Sehnsucht aller, die hier im Stadion sind, aber auch derer, die das Spiel zu Tausenden in St. Gallen verfolgt haben. Es war ein Spiegelbild der Saison, wie wir nach der Roten Karte wieder einen Weg in die Partie gefunden haben. Trainer Enno Maassen hat offensichtlich die richtigen Worte gefunden. Es waren ultra harte Wochen und Monate für mich, aber auch für alle, die im Hintergrund jeden Tag hart für diesen Erfolg gearbeitet haben. Ich weiss, wie viel dieser Cupsieg den Menschen bedeutet.
Lukas Görtler (Captain FC St. Gallen): "Es ist unglaublich. Ich war schon zweimal hier, und am Ende hatte ich jeweils geweint, weil es nicht reichte. Ich wollte es unbedingt. Die ganze Region hat diesen Titel so verdient nach dieser Saison. Wir haben auch nach der Roten Karte wieder einen Weg gefunden. Wir waren auch mit einem Mann weniger klar die bessere Mannschaft."
Lukas Watkowiak (Torhüter FC St. Gallen): "Es war sehr emotional. Ein Titel ist für die ganze Region etwas Spezielles. Ich habe der Mannschaft mit der Roten Karte geschadet, aber in der Pause kamen alle zu mir und sagten mir, sie ziehen es jetzt für mich durch. Schliesslich hatte ich der Mannschaft im Lauf des Cups mit zwei Siegen im Penaltyschiessen zweimal den Arsch gerettet, jetzt haben sie mir den Arsch gerettet. Wir sind einfach eine geile Truppe."
Enrico Maassen (Trainer FC St. Gallen): "Wir waren extrem stark in der ersten halben Stunde, dann wurde es nach der Roten Karte etwas schwierig, aber wir haben in dieser Saison mehrmals in Unterzahl spielen müssen und das Spiel trotzdem noch bestimmen können. Insofern war es ein Spiegelbild dieser Spielzeit. Und auch wenn uns nicht alles perfekt gelungen ist: Finals spielt man nicht, Finals gewinnt man."
Nicola Sutter (Captain Stade Lausanne Ouchy): "Ich bin extrem stolz auf die Mannschaft. Als Unterklassiger so weit zu kommen, ist nicht selbstverständlich. St. Gallen war einfach cleverer in den entscheidenden Momenten. Sie hatten die Effizienz, wir leider nicht. Ich bin schon etwas traurig, aber auch glücklich, dass wir das erleben konnten."
Roger Stilz (Sportchef FC St. Gallen): "Dieser Moment gehört der Mannschaft und dem Staff. Deshalb muss ich als Sportchef nicht unbedingt aufs Siegerfoto. Der Zusammenhalt innerhalb des Teams ist unglaublich, und das war für mich bei der Kaderplanung das wichtigste Kriterium. Der ganze Verwaltungsrat, der ganze Verein, alle ziehen an demselben Strick. Jetzt gilt es, dies zu konservieren und weiterzuentwickeln."

















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