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Hundertstel-Frust bei Schweizer Alpin-Snowboardern

Die Verlegung der Alpin-WM der Snowboarder in das slowenische Rogla bringt der Schweiz kein Glück. Im Parallel-Riesenslalom übersteht nur Olympiasieger Nevin Galmarini eine K.o.-Runde.

Keystone-SDA

Die Hundertstelsekunden meinten es zum Auftakt der Alpin-WM der Snowboarder im slowenischen Rogla schlecht mit den Schweizern. Nevin Galmarini, der als bester Schweizer Fünfter wurde, und Julie Zogg (9.) hatten in ihren K.o.-Läufen jeweils um Haaresbreite das Nachsehen.

Galmarini blieb in den Viertelfinals am späteren WM-Zweiten Roland Fischnaller um 0,02 Sekunden hängen, dieselbe Differenz war in den Achtelfinals Zogg bereits zum Verhängnis geworden. Ladina Jenny (12.), die WM-Dritte im Parallel-Riesenslalom von 2019, schied in den Achtelfinals mit neun Hundertstelsekunden Rückstand ebenfalls knapp aus. Gold bei den Frauen ging an die deutsche Titelverteidigerin Selina Jörg.

Galmarini zeigte sich mit seiner Leistung im vierten Parallel-Riesenslalom-Wettkampf nach fast zweijähriger Verletzungspause zufrieden. "Ich konnte mit den Allerschnellsten mithalten", sagte der 34-jährige Bündner unmittelbar nach Rennschluss. Fischnaller, der Gold gegen Dimitri Loginow um einen Hundertstel verpasste, düpierte Galmarini am Zielstrich nur aufgrund der grösseren Spannweite um eine Fingerbreite. Dass der Olympiasieger trotz der gesundheitlichen Probleme und dem reduzierten Trainingsumfang den Anschluss an die Weltspitze so schnell geschafft hat, stimmt im Hinblick auf die Olympischen Spiele im kommenden Jahr in Peking optimistisch.

Während Galmarini am Dienstag im Parallel-Slalom zu den Aussenseitern zählen wird, muss Zogg die Hundertstel-Entscheidung zu ihren Ungunsten rasch aus dem Kopf bringen. Im Parallel-Slalom geht die 28-jährige Ostschweizerin als Titelverteidigerin an den Start.

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