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|   Sarganserland

Impftermine für über 65-Jährige möglich

Da die hochbetagten Personen geimpft sind oder in Kürze die erste Dosis erhalten, wird die Impfkampagne des Kantons St. Gallen nun ausgeweitet. Ab sofort werden auch Personen ab 65 Jahren geimpft.

St. Gallen.– Am 6. Januar wurden in zwei Betagten- und Pflegeheimen im Toggenburg die ersten Impfungen gegen Covid-19 durchgeführt. Seither wurde die Impfaktion des Kantons St. Gallen über das gesamte Kantonsgebiet ausgerollt. Dies, «um einen wohnortnahen und einfachen Zugang zur Impfung zu ermöglichen», wie die Staatskanzlei des Kantons St. Gallen in einer Medienmitteilung vom Mittwoch schreibt.

Dabei sah und sieht die Impfstrategie des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) eine Priorisierung der Impfungen vor. Zuerst sollen besonders gefährdete Personen geimpft werden: Personen über 65 Jahre, Menschen mit einer Hochrisikoerkrankung sowie Gesundheitsfachpersonal. «Weil der Impfstoff sehr knapp ist, musste innerhalb der Altersgruppe nochmals eine Abstufung gemacht werden», berichtet die Staatskanzlei weiter. Zuerst wurden Menschen über 80 Jahre geimpft. Danach folgte die Altersgruppe der 75- bis 79-Jährigen.

38 000 Personen geimpft

Genau drei Monate nach dem Start der Impfkampagne im Kanton St. Gallen wurde die hunderttausendste Impfdosis verimpft. Rund 38 000 Personen haben in der Zwischenzeit beide Impfdosen erhalten. Nun kann die Altersgrenze weiter gesenkt und die Impfkampagne nochmals ausgeweitet werden. Laut Staatskanzlei werden die nächsten Impftermine ab sofort an Personen über 65 Jahre vergeben. Sie können sich unter www.wir-impfen.ch für die Impfung in einem der vier Impfzentren oder in der Arztpraxis anmelden. Aber: «Auch weiterhin erhalten innerhalb dieser Gruppe ältere Personen bevorzugt einen Impftermin.»

Wie es weiter heisst, nehmen die Impfzentren in St. Gallen, Buchs, Rapperswil-Jona und Wil in dieser Woche den Betrieb auf. Da die Kantone immer noch wenig Impfstoff erhalten, seien die Zentren nur beschränkt geöffnet. «Für die Impfzentren im Kanton St. Gallen stehen im April rund 30 000 Dosen zur Verfügung. Sobald mehr Impfstoff verfügbar ist, werden die Kapazitäten ausgebaut.»

Doppelanmeldungen vermeiden

Impfwillige Personen sind gebeten, sich nicht gleichzeitig online und bei der Hausarztpraxis anzumelden. «Kurzfristige Abmeldungen erschweren in den Praxen und Impfzentren die Impfstofflogistik und führen zu einem erheblichen Mehraufwand», begründet die Staatskanzlei. Arztpraxen mit langen Wartelisten hätten zudem die Möglichkeit, mobile Patientinnen und Patienten ab sofort zu einem Impfzentrum zu schicken.

Die Infoline des Kantons beantwortet unter 058 229 22 33 generelle Fragen rund um die Impfung und die Online-Anmeldung. Zusätzliche Informationen zur Covid-19-Impfung sind auch auf sg-impft.ch und sg.ch/coronavirus aufgeschaltet. (sl)

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