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|   Sarganserland

«Lichtblicke» in Mels erstrahlen ab 2022

Eigentlich war die Realisierung der Kunstausstellung «Lichtblicke» in diesem Frühling geplant. Nun wird sie ein Jahr später stattfinden, wie Organisator Toni Bärtsch im Gespräch verrät – und zeitgleich mit der neu gestalteten Begegnungszone in Mels eröffnet werden.

von Hans Bärtsch

Die Ausstellung «Lichtblicke» soll den Schlusspunkt setzen unter die Aktivitäten des Vereins Kunst im Alten Konsum (KAK). Nach «Zwischenhalt» 2007 und «Denkpause» 2010 wird «Lichtblicke» 2022 die dritte Kunstausstellung sein, die verschiedene Örtlichkeiten in Mels mit einbezieht, wie KAK-Gründungsmitglied und Organisator Toni Bärtsch erklärt.

«Lichtblicke» ist für Bärtsch, und da dürfte ihm wohl niemand widersprechen, «ein vielversprechendes und passendes Thema in der heutigen Zeit». Einladen will er «etablierte und aufstrebende» Kunstschaffende aus der Ostschweiz und dem Fürstentum Liechtenstein. Bis heute seien bereits erfreulich viele Zusagen eingegangen. Bärtsch hofft – und es sieht aufgrund der laufenden Kontakte gut aus –, dass zwei, drei ganz grosse Schweizer Kunstschaffende die Ausstellung «Lichtblicke» bereichern werden. «Ein paar Zugpferde sind für einen solchen Anlass nötig», sagt Bärtsch. Aber: Das Ziel sei ganz klar, nicht nur Koryphäen mit grossem Leistungsausweis nach Mels zu locken, sondern einen Mix aus jungen, aufstrebenden und etablierten Künstlerinnen und Künstlern präsentieren zu dürfen. Bärtsch spricht von 20 bis 30 Kunstschaffenden, deren Werke zu bewundern sein sollen.

Auch musikalische «Lichtblicke»

«Lichtblicke» sollen über das ganze Dorf erstrahlen. Als Ausstellungsorte sind das Stoffel-Areal (Uptown Mels) und das Dorfzentrum (Verrucano, Siebenthalpark, Begegnungszone) vorgesehen. Bereits definiert ist die Eröffnung der Ausstellung: Es soll der Samstag, 23. April 2022, sein – nicht zufällig zeitgleich mit der offiziellen Inbetriebnahme der Begegnungszone, an der zurzeit fleissig gearbeitet wird. Organisator Toni Bärtsch hat einige Überraschungen in petto, möchte aber zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht alles preisgeben. Bärtsch denkt auch an musikalische «Lichtblicke», darunter vielleicht sogar eine Uraufführung. Wer und was genau, bleibt vorderhand noch geheim – der «Sarganserländer» weiss aber: Man darf sich vorfreuen.

Bärtsch ist überzeugt: Das Publikum erwartet im Frühjahr 2022 einige Lichtblicke – wegweisende, positiv strahlende Werke von jungen und etablierten Kunstschaffenden. Kunst soll der breiten Bevölkerung aus nah und fern nähergebracht werden. «Das ist eine nicht einfache Herausforderung», der sich Bärtsch aber gerne stellt, wie er im Gespräch betont. Kunst in Verbindung mit Kultur bewege das tägliche Leben.

Kunstschaffende von Graubünden bis zum Bodensee können sich noch bis zum kommenden 30. Juni bewerben (alle Infos dazu auf der Website).

www.lichtblicke-mels.ch

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