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Märzwinter könnte Frühlingsgefühle noch einmal bremsen

Der Beginn des meteorologischen Frühlings zeigt sich von seiner besten Seite. Vielerorts herrschte am Montag strahlender Sonnenschein. MeteoSchweiz warnt aber: Die winterlichen Gefühle könnten bald zurückkehren.

Keystone-SDA

Die Temperaturen werden in den kommenden Tagen frühlingshaft bleiben, teilte MeteoSchweiz am Montag auf Twitter mit. Aber: Auch wenn der klimatologische Winter mit dem Februar zu Ende gegangen ist, sind winterliche Verhältnisse in der ersten Märzhälfte selbst im Flachland der Alpennordseite ein fester Bestandteil des Schweizer Klimas. So gibt es das Phänomen des Märzwinters.

An den Messstationen in der Zentral- und Ostschweiz wie in Einsiedeln, Elm, Luzern, St. Gallen und Zürich beispielsweise nimmt die Häufigkeit von Neuschneefällen Ende Februar jeweils ab, wie MeteoSchweiz weiter schreibt.

In den ersten Märztagen sei jedoch wieder eine Zunahme der Neuschnee-Ereignisse zu beobachten. Diese kulminiere am 6. März, und zwar sowohl im Flachland als auch entlang des Alpennordhangs bis in Höhen von rund 1000 Metern. Einen extrem heftigen Märzwinter mit Rekordschneehöhen habe das Flachland der Alpennordseite beispielsweise am 4. und 5. März 2006 erlebt.

Im Flachland der Alpennordseite nehme die Häufigkeit von Neuschneefällen nach dem Märzwinter rasch ab. Im letzten Märzdrittel sei beispielsweise an der Messstation Luzern nur noch etwa alle zehn bis 20 Jahre mit Neuschnee zu rechnen.

Auch im Mai kann's noch schneien

Das bedeutet allerdings nicht, dass nach diesem Datum kein Schnee mehr fallen kann. Der April ist bekannt dafür, dass er dem Flachland der Alpennordseite hin und wieder eine Schneedecke beschert, die allerdings rasch wieder schmilzt. Und es kann auch noch später Schnee geben, wie ein Blick in die Annalen zeigt.

Der späteste Termin des letzten Schnees war etwa in Genf der 22. April 1986, in Basel war es der 27. April 1985, in Bern der 1. Mai 1945 und in Zürich sogar der 28. Mai 1961. In Einsiedeln SZ wurde der späteste Schneefall am 1. Juni 1962 registriert. Noch später war der Termin in höheren Lagen, so etwa in Davos, wo es sogar am 24. Juli 1939 noch geschneit hat.

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