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Moldau: Russlands Drohnen verletzen Luftraum
Nach massiven russischen Drohnenangriffen auf die Ukraine hat in der benachbarten Republik Moldau Präsidentin Maia Sandu eine Verletzung auch des Luftraums ihres Landes beklagt. "Auf dem Weg, Zivilisten zu töten, haben russische Drohnen wieder moldauischen Luftraum verletzt und seine vorübergehende Schliessung erzwungen", teilte Sandu bei X mit. Laut moldauischen Medien waren diesmal zeitweilig auch keine Starts und Landungen auf dem Flughafen der Hauptstadt Chisinau möglich. Es kam demnach zu Verzögerungen und einer Umleitung ins benachbarte Rumänien.
Moldau meldet vor dem Hintergrund des Ukraine-Kriegs immer wieder Luftraumverletzungen. Erst am Dienstag hatte die moldauische Polizei ein Foto von einer Drohne veröffentlicht.
"Wir verurteilten die Attacken und stehen an der Seite der Ukraine", teilte Sandu weiter mit. Es habe einen zehnstündigen Angriff auf die Ukraine gegeben. Das sei keine Sprache eines Landes, das behaupte, über einen Frieden zu verhandeln, sagte sie mit Blick auf die geplanten Gespräche. Russische Vertreter erwarten eine US-Delegation in der ersten Wochenhälfte in Moskau, um über eine Beendigung des seit fast vier Jahren andauernden Krieges gegen die Ukraine zu verhandeln.
Russland überzieht die Ukraine jede Nacht mit Drohnen- und Raketenangriffen, dabei kommt es immer wieder zu einem Eindringen in den Luftraum anderer Staaten. In der von Moldau abtrünnigen, russlandfreundlichen Region Transnistrien hat Moskau auch eigene Truppen stationiert.
















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