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Palästinenser: Verletztenzahl nach Angriffen Israels steigt auf 125

Die Zahl der Opfer nach israelischen Luftangriffen im Gazastreifen ist nach palästinensischen Angaben weiter gestiegen. Mindestens 15 Menschen seien seit Freitag getötet und 125 verletzt worden, teilte das palästinensische Gesundheitsministerium am Samstagnachmittag mit. Unter den Toten sind demnach ein fünfjähriges Mädchen, eine 23-Jährige und eine weitere Frau.

Keystone-SDA

Das israelische Militär hatte am Freitag nach Drohungen die grossangelegte Militäraktion "Morgengrauen" gegen die militante Palästinenserorganisation Islamischer Dschihad (PIJ) gestartet. Dabei wurden Militärchef Taisir al-Dschabari und weitere PIJ-Mitglieder getötet. Der hochrangige Kommandeur war dem Militär zufolge verantwortlich für Raketenangriffe aus dem Gazastreifen und geplante Angriffe auf Zivilisten.

Nach Angaben aus palästinensischen Sicherheitskreisen wurden bei den Angriffen am Samstag drei Wohnhäuser getroffen. Ein fünfstöckiges Wohnhaus westlich von Gaza-Stadt sei demnach zerstört worden. Anwohner berichteten, dass israelische Drohnen zuvor eine Warnrakete auf das Gebäude abfeuerten, bevor Kampfjets das Gebäude angriffen.

Das israelische Militär teilte mit, dass bei der Militäroperation lediglich Waffenproduktionsstätten, Raketenabschussanlagen und Waffenlager zerstört wurden. Berichte über getötete Zivilisten seien bekannt und würden untersucht, sagte ein Vertreter des Militärs am Samstag.

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