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Silvesterbläser erfreuen Mels

Seit 1906 verschönert das Silvesterblasen der Musikgesellschaft Konkordia Mels den Jahreswechsel in der Gemeinde. Dieser Melser Kulturevent wird mittlerweile vom Schellnerclub, der Glückwunschbotschaft der Gemeindebehörde und jener der Nachtwächter abgerundet.

Ignaz Good

Ein frostiger Wind wehte durch das Sarganserland. Vor der Kirche in Mels versammelte sich am Nachmittag eine Männerschar mit Musikinstrumenten. Sie pusteten warme Luft in ihre Bleche, damit die Ventile nicht einfroren, und wärmten im Hosensack noch einmal schnell die kalten Hände auf. Auf ein Zeichen ertönte ein Choral. Es war ein Montag – der Silvestertag des Jahres 1906. Seit diesem Tag wird in Mels von der Konkordia das Silvesterblasen gepflegt. Wie geschätzt die musikalisch dargebrachten Glückwünsche bei der Bevölkerung zum Jahreswechsel trotz Coronavorschriften sind, das durften die fünf ausgeströmten Instrumentalisten-Gruppen bei insgesamt 29 Platzkonzerten hautnah erfahren. 

Musiziert während fünf Stunden

Warm angezogen, mit viel Enthusiasmus und Freude am gemeinsamen Musizieren sind aktive Mitglieder – verstärkt mit erfreulich vielen Jungmusikanten – am Silvestertag losgezogen. Coronabedingt in weniger Formationen als sonst. Etwa fünf Stunden waren die rund 70 Instrumentalisten unterwegs, um Mels, Heiligkreuz und Plons mit musikalischen Strassenständchen zu erfreuen. Am Abend strömten dann alle zum «Verrucano» zu einem gemeinsamen Abschluss unter der Leitung von Christian Marti. Kräftigen Beifall gab es zudem für die von Gemeinderat Reto Killias überbrachte Glückwunschbotschaft aus dem Rathaus, den Auftritt des Schellner-clubs Mels mit Choreografien von Christian Aggeler sowie die Gesangseinlage der Nachtwächter.

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