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Stadt Chur verzichtet wegen Energiekrise auf Eisfeld

Die Stadt Chur hat aufgrund der drohenden Energiekrise entschieden, das Eisfeld auf der Quaderwiese nicht aufzubauen. Weiter würden momentan alle stadteigenen Betriebe und Anlagen auf mögliche energetische Einschränkungen vorbereitet.

Keystone-SDA

Zu gross sei das Risiko, im Falle von Energieengpässen im Winter das Eisfeld auf Anordnung des Bundes frühzeitig schliessen zu müssen, schrieb die Stadt Chur am Donnerstag in einer Mitteilung. Alleine der Auf- und Abbau der mobilen Anlage auf der Quaderwiese koste eine halbe Million Franken. Dazu kämen die aktuell hohen Stromkosten.

Bereits 2020 gab es wegen der Coronapandemie kein Eisfeld im Stadtzentrum. Ein Jahr später verzeichnete die Anlage einen neuen Besucherrekord. Dies habe den Entscheid des Stadtrates nicht einfacher gemacht, hiess es.

Weiter prüfe derzeit eine Arbeitsgruppe, wo weitere Stromeinsparungen bei stadteigenen Betrieben und Anlagen gemacht werden können, sagte Stadtpräsident Urs Marti auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA. Möglich seien Einschränkungen bei der Beleuchtung, der Heizung und der Wassertemperatur im Hallenbad der Oberen Au.

Der Verzicht auf das mobile Eisfeld auf der Quaderwiese werde nun zeigen, wie belastbar die Gesellschaft sei, so Marti. Er erwartet nun einen Dialog um weitere Massnahmen zu treffen.

Die Eisflächen bei den Sportanlagen auf der Oberen Au gehen ab dem 24. Oktober planmässig in Betrieb. Diese Eisfelder seien nicht so stark der Sonne ausgesetzt und könnten mit einer viel dünneren Eisschicht betrieben werden, so die Stadt.

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