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Tierisches Happy End in Flums Hochwiese

Die acht in Flums Hochwiese vermissten Trekking-Geissen sind wohlbehalten im Stall zurück. Fast eine Woche nachdem sie dort aus dem Aussengehege verschwunden sind, haben sie den Heimweg selber wieder gefunden.

von Reto Vincenz

«Ich könnte die ganze Welt umarmen»: Per Telefon unterrichtete Maja Anderegg am Dienstagmorgen (24. Januar) den «Sarganserländer», dass ihre seit dem vergangenen Mittwoch vermissten acht Geissböcke (siehe hier) zwar übernächtigt, aber gesund im Stall in Flums Hochwiese zurück sind. 

Das kleine Wunder geschah bereits am Vorabend (Montag). Nachdem verschiedene Medien über die acht verschwundenen Geissen Felix, Fränzli, Jumbo, Seppli, Corsin, Toneli, Sämi und Moritz berichtet hatten, gingen zahlreiche Meldungen bei Maja Anderegg ein. Einen wichtigen Hinweis bekam sie von einer Bekannten, die Spuren im Schnee gesehen hatte, welche wohl zu den Geissen gehörten. «Ich wollte mich danach gleich auf die Suche machen, habe aber zuerst noch einmal im Stall nachgeschaut. Tatsächlich lagen alle acht Tiere zusammengekuschelt dort, müde und sicher hatten sie zuvor auch etwas kalt, aber gesund und soweit munter.»

Während die Tiere nun also bald wieder auf Trekking-Ausflüge gehen könnten, wird Maja Anderegg den «Vermisstenfall» so schnell nicht vergessen. Sie sei sehr glücklich, dass die Geissen, die zur Familien gehörten, wieder da seien. Darüber hinaus habe sich aber auch gezeigt, wie hilfsbereit die Menschen in der Region seien. Anderegg: «Ich habe unglaublich viele Meldungen erhalten, mit Ideen, was man noch tun könnte, mit Hilfsangeboten oder Zuspruch. Es war wunderbar. Ich möchte mich auf diesem Weg bei allen Menschen bedanken, die sich bei der Suche beteiligt oder mir in ihren Gedanken beigestanden sind. Das hat mir alles sehr geholfen.»

 

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