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UN-Helfer warnen vor Versorgungs-Engpass im Gazastreifen

Die Vereinten Nationen fordern die Öffnung der Grenze zwischen Israel und dem Gazastreifen für Treibstoff- und Hilfslieferungen.

Keystone-SDA

Sonst drohten den Palästinensern in den kommenden Tagen noch drastischere Einschränkungen im Gesundheitswesen und bei der Wasserversorgung, sagte Jens Laerke, Sprecher des UN-Büros für die Koordinierung Humanitärer Angelegenheiten (OCHA), am Freitag in Genf. "Es ist ein Wettlauf gegen die Zeit", sagte Laerke der Deutschen Presse-Agentur.

Seit 10. Mai seien die zwei wichtigsten Grenzübergänge zu dem Palästinensergebiet am Mittelmeer von israelischer Seite geschlossen, so das UN-Büro. Bereits jetzt hätten die etwa zwei Millionen Menschen im Gazastreifen acht bis zwölf Stunden am Tag keinen Strom, weil zu wenig Diesel vorhanden sei. Humanitäre Hilfsgüter seien noch vorhanden, sie könnten aber zur Neige gehen.

Militante Palästinenser im Gazastreifen haben nach Angaben des israelischen Militärs bislang 1800 Raketen auf Israel abgefeuert. Israel hat als Reaktion Ziele im Gaza-Streifen angegriffen. Dort starben nach Angaben des Gesundheitsministeriums in Gaza 103 Menschen seit der Eskalation der Gewalt. Nach Angaben von OCHA wurden zudem mehr als 200 palästinensische Wohneinheiten und 31 Bildungseinrichtungen beschädigt oder zerstört. In Israel wurden nach Angaben der Armee bisher acht Menschen getötet.

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