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|   Sarganserland

Vier «Büezer-Beizen» aus dem Sarganserland

Damit Büezer eine warme Mahlzeit einnehmen können, dürfen Restaurants neue als Betriebskantinen öffnen. Auch im Sarganserland gibt es die «Beizen für Büezer».

von Reto Vincenz/sda

St. Gallen.– Restaurants, die als Betriebskantinen dienen, dürfen seit dem 1. März unter der Woche zwischen 11 und 14 Uhr öffnen. Zugang haben ausschliesslich Berufsleute aus dem Landwirtschaftssektor und dem Bausektor sowie Handwerkerinnen und Handwerker und Berufstätige auf Montage.

Der Kanton St. Gallen hat auf seiner Homepage eine Liste der Gastronomiebetriebe veröffentlicht, die als Betriebskantinen für Berufstätige im Ausseneinsatz freigeben sind. Die bis Dienstagmorgen dort registrierten 45 Betriebe verteilen sich auf das ganze Kantonsgebiet, vier kommen aus dem Sarganserland.

Walenstadt, Heiligkreuz, Sargans und Bad Ragaz

Büezern im Sarganserland stehen gemäss der BAG-Liste zurzeit also vier «Beizen» zur Auswahl, in denen sie einen warmen «Zmittag» bekommen. Aufgeführt sind etwa das Restaurant «Post» in Sargans und das Restaurant der Tennishalle in Bad Ragaz. In diesen zwei «Beizen» bereitete man sich am Dienstag Vormittag auf den ersten «Mittagstisch» für Büezer vor, wie es auf Anfrage hiess. Wie viele Beizer letztlich vom Angebot profitieren werden, ist noch ungewiss. Es müsse sich wohl zuerst herumsprechen, dass es dieses Angebot nun gebe, hiess es. Man freue sich aber, endlich wieder loslegen zu können. Im Kreuz» in Heiligkreuz und im «Churfirsten» in Walenstadt haben die «Büezer» erstmals am Mittwoch Zutritt. Im «Churfirsten» ging man von zehn bis 20 Arbeitern aus, welche kommen könnten. Es dürften aber auch 50 sein, Platz habe man genügend.

Klar ist, dass die «Büezer-Beizer» darauf hoffen, dass der Winter nochmals etwas «Gas» geben wird. Man habe im Januar und Februar angesichts der sehr kalten Temperaturen zahlreiche Anfragen für eine solches Angebot gehabt, hiess es dazu. Damals habe man nicht öffenen dürften, obwohl man den Frierenden sehr gerne Hand geboten hätte. Nun werde man sehen müssen, wie gross das Interesse der Büezer an einem solchen Angebot noch sei, hiess es.

Die «Beizen für Büezer» mussten bzw. müssen beim Kanton St. Gallen eine Bewilligung einholen. Pro Tisch dürfen nur ein Gast bewirtet werden. Ausserdem müssen die Gäste im Vorfeld vom Arbeitgeber beim Restaurant angemeldet werden. Die Daten müssen erfasst und für das Contact Tracing des Kantons während 14 Tagen aufbewahren werden. Genutzt werden kann das Angebot von Büezerinnen und Büezer aus dem Landwirtschaftssektor (Gartenbau, Land- und Forstwirtschaft), Handwerkerinnen und Handwerkern, Bau- und Strassenarbeiterinnen- und arbeitern (Bauhaupt- und Ausbaugewerbe) sowie Berufstätigen aus dem Bereich Montageservice.

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