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Keystone-SDA | Donnerstag, 12. März 2026

Von englischer Dominanz nicht mehr viel zu sehen

Der Premier League droht in der Champions League ein Debakel: Keines der sechs englischen Teams gewinnt sein Achtelfinal-Hinspiel, dreimal resultiert sogar eine deutliche Niederlage.

Bis zu diesem Zeitpunkt des Wettbewerbs war England die dominierende Nation. Alle sechs Teams der Premier League - kein Land hatte mehr Teilnehmer im Wettbewerb - erreichten die Achtelfinals, fünf sogar ohne Umweg über die Playoffs. Nun aber könnte sich die Zahl der Teams mehr als halbieren.

Einzig Arsenal und Newcastle gehen nächste Woche immerhin ohne Rückstand in die Rückspiele, beide spielten 1:1. Während Premier-League-Leader Arsenal zuhause auf Leverkusen trifft, blickt Newcastle jedoch einer schwierigen Aufgabe in Barcelona entgegen.

Die vier anderen Teams brauchen eine Aufholjagd: Liverpool muss gegen Galatasaray ein 0:1 wettmachen, während Tottenham, Manchester City und Chelsea gar mit einer Hypothek von drei Toren in die Rückspiele gehen.

Citys Real-Komplex

Dabei hatte sich gerade Manchester City im Vorfeld grosse Hoffnungen gemacht. Gegner Real Madrid war durch Verletzungen und interne Querelen geschwächt, hatte in der heimischen Meisterschaft zuletzt häufig Mühe. Doch davon war am Mittwochabend wenig zu sehen - im Gegenteil. Die Gäste wurden im Bernabeu regelrecht überfahren, lagen bereits zur Pause 0:3 zurück und könnten nun zum dritten Mal in Folge und zum vierten Mal in den letzten fünf Jahren im Europacup an Real scheitern.

"Ich hatte nicht das Gefühl, dass die Mannschaft schlecht gespielt hat, aber das Ergebnis spricht für sich", musste Citys Trainer Pep Guardiola einräumen. Sein Team müsse nun versuchen, im Rückspiel vom kommenden Dienstag die Fans hinter sich zu vereinen und trotz der misslichen Ausgangslage eine gute Stimmung zu schaffen. "Es wird hart, aber im Fussball weiss man nie", so Guardiola, der nun auf das Prinzip Hoffnung setzen muss.

Wieder Goaliefehler bei Londoner Team

Ähnlich klingt es bei Liam Rosenior, dem Trainer von Chelsea. "Wenn man sich das Ergebnis ansieht, tut das weh, denn 75 Minuten lang waren wir im Spiel", sagte er nach dem 2:5 gegen Paris Saint-Germain. Der vermeintliche 3:3-Ausgleich in der 79. Minute wurde wegen eines Offsides aberkannt, nachdem kurz zuvor ein schwerwiegender Fehler von Goalie Filip Jörgensen zum dritten Treffer der Franzosen geführt hatte. "Er ist nicht der Erste, der Fehler macht. Das gehört zum Fussball dazu", verteidigte Rosenior seinen Torhüter.

Tags zuvor hatte Antonin Kinsky mit Tottenham einen noch schwärzeren Abend erlebt und war nach drei Gegentreffern innert 17 Minuten bereits ausgewechselt worden. Die Kritik richtet sich seither aber vor allem gegen Tottenhams Trainer Igor Tudor, der mit der Begründung auf die nominelle Nummer 2 gesetzt hatte, um den Fokus auf die Premier League zu legen, in der der Abstieg droht. So wurde Kinsky, der in dieser Saison einzig zwei Einsätze im Ligacup erhalten hatte, zunächst ins kalte Wasser geworfen und dann mit der frühen Auswechslung bestraft.

Fast alle Top-8-Teams mit Mühe

Allgemein ist es eine magere Ausbeute der Teams, die die Ligaphase in den Top 8 abgeschlossen und die Playoffs somit übersprungen haben. So ging auch Sporting Lissabon beim Überraschungsteam Bodö/Glimt mit 0:3 unter und steht vor dem Ausscheiden. Einzig Bayern München feierte einen Auswärtssieg, der mit 6:1 bei Atalanta Bergamo dafür umso deutlicher ausfiel. Damit dürfte Italien in den Viertelfinals der Königsklasse nicht mehr vertreten sein.

Eine Runde der letzten Acht ohne englische Beteiligung gab es in der Champions League zuletzt vor elf Jahren. Die Premier-League-Teams werden versuchen, das totale Debakel abzuwenden. Die Ausgangslage präsentiert sich für die zuvor so dominierende Fussballnation jedoch äusserst knifflig.

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