Britischer Minister vor May-Rede: Werden Verpflichtungen erfüllen

Grossbritannien will laut Verkehrsminister Chris Grayling beim EU-Austritt seinen finanziellen Pflichten nachkommen. "Wir sind eine Nation, die ihre Verpflichtungen erfüllt", sagte er wenige Stunden vor einer Rede von Premierministerin Theresa May zum Brexit.

Spanische Polizei nimmt weiteren Verdächtigen nach Anschlägen fest

Fünf Wochen nach den Anschlägen in Barcelona und Cambrils hat die spanische Polizei einen weiteren Verdächtigen festgenommen. Der in Spanien lebende Marokkaner werde verdächtigt, den Attentätern bei der Herstellung der Sprengsätze geholfen zu haben.

Ruhani kündigt Stärkung von Irans Militär und Raketenprogramm an

Ungeachtet der Kritik der USA und Frankreichs hat der iranische Präsident Hassan Ruhani einen Ausbau der militärischen Kapazitäten und des Raketenprogramms seines Landes angekündigt.

Obdachlose sind im Vatikan tagsüber nicht mehr willkommen

Die Gendarmerie des Vatikan hat Obdachlose aufgefordert, sich tagsüber vom Petersplatz fern zu halten. Die Anordnung gelte nur tagsüber und sei vor allem aus Sicherheitsgründen erfolgt.

UNO-Sicherheitsrat spricht sich gegen Kurden-Referendum im Irak aus

Der UNO-Sicherheitsrat hat sich gegen die Abhaltung des geplanten Unabhängigkeitsreferendums in der autonomen Kurdenregion im Nordirak ausgesprochen.

Kim Jong Un giftet gegen Trump zurück: Dementer US-Greis

Der nordkoreanische Machthaber Kim Jong Un will US-Präsident Donald Trump für dessen Drohungen gegen Pjöngjang "teuer bezahlen" lassen.

Facebook legt russische Werbung dem US-Kongress vor

Facebook wird die Werbeanzeigen, mit denen sich russische Drahtzieher in die Innenpolitik der USA eingemischt haben sollen, dem US-Kongress offenlegen. Einer allgemeinen Veröffentlichung stünden aber gesetzliche Einschränkungen von Profil-Informationen im Wege.

Trudeau: Kanadas Umgang mit indigenen Völkern war "grosse Schande"

Kanadas Premierminister Justin Trudeau hat die Diskriminierung indigener Völker im eigenen Land als "grosse Schande" bezeichnet. Die Rechte vieler Ureinwohner würden bis heute nicht respektiert, sagte Trudeau bei der UNO-Generaldebatte in New York.

Neue Massenproteste in Frankreich gegen Macrons Arbeitsmarktreform

Mehrere zehntausend Menschen haben in Frankreich erneut gegen die geplante Arbeitsmarktreform von Präsident Emmanuel Macron demonstriert. Das berichteten französische Medien am Donnerstag.

Papst räumt ein: Kirche spät dran mit Aufklärung von Missbrauch

Papst Franziskus hat eingeräumt, dass die katholische Kirche die Aufarbeitung von Missbrauchsfällen einige Zeit verschlafen hat. "Die Kirche ist ein bisschen spät angekommen."

Londoner Polizei nimmt nach Anschlag sechste Person fest

Knapp eine Woche nach dem Londoner U-Bahn-Anschlag hat die britische Polizei einen sechsten Verdächtigen festgenommen. Ein 17-Jähriger wurde kurz nach Mitternacht im Stadtteil Thornton Heath im Süden Londons gefasst, wie Scotland Yard am Donnerstagmorgen mitteilte.

Front-National-Vize verlässt nach Zerwürfnis mit Le Pen die Partei

Ein Führungsstreit bei Frankreichs rechtspopulistischem Front National (FN) ist eskaliert: Der einflussreiche Vizevorsitzende Florian Philippot kündigte am Donnerstag seinen Austritt aus der Partei an.

Nordkorea bezeichnet Trumps UNO-Rede als Hundegebell

Nordkoreas Aussenminister Ri Yong Ho hat die Rede von US-Präsident Donald Trump vor den Vereinten Nationen als Hundegebell bezeichnet. "Es gibt ein Sprichwort, das lautet: 'Selbst wenn ein Hund bellt, geht die Parade weiter'", sagte Ri zu Journalisten in New York.

Maduro: US-Präsident Trump will mich ermorden lassen

Venezuelas Präsident Nicolás Maduro hat US-Präsident Donald Trump vorgeworfen, Attentatspläne gegen seine Person zu verfolgen. Er warf dem Präsidenten des entmachteten Parlaments, Julio Borges, vor, in eine Verschwörung des Weissen Hauses verwickelt zu sein.

EU-Aussenbeauftragte: Kein Handlungsbedarf bei Iran-Atomabkommen

Das Atomabkommen mit dem Iran wird nach den Worten der EU-Aussenbeauftragten Federica Mogherini von allen Beteiligten eingehalten. Es sei nicht nötig, Teile der Vereinbarung neu zu verhandeln, da diese "funktioniere". USA und Frankreich hingegen sehen Handlungsbedarf.

Zehntausende demonstrieren in Katalonien gegen spanische Regierung

Zehntausende Menschen haben in katalanischen Städten gegen die Razzien der spanischen Polizei bei der Regionalregierung protestiert. In Barcelona riefen Demonstranten am Mittwochabend zur Teilnahme am für den 1. Oktober geplanten Unabhängigkeitsreferendum auf.

Mörder von Miss Honduras zu 45 Jahren Haft verurteilt

Der Mörder der ehemaligen Miss Honduras und ihrer Schwester ist zu 45 Jahren Gefängnis verurteilt worden. Der Oberste Gerichtshof sprach den 31-Jährigen am Mittwoch schuldig, 2014 die damalige Miss María José Alvarado Muñoz und ihre Schwester erschossen zu haben.

Kalifornien klagt gegen geplante Grenzmauer zu Mexiko

Der US-Bundesstaat Kalifornien setzt sich gerichtlich gegen die Mauerbaupläne von US-Präsident Donald Trump an der Grenze zu Mexiko zur Wehr. Kaliforniens Justizminister Xavier Becerra legte am Mittwoch vor einem Gericht in San Diego Klage gegen die Grenzmauer ein.

UNO-Experten wollen Offshore-Firmen strenger regulieren

Offshore-Unternehmen sollen strenger reguliert werden. Das fordert das Beratungsgremium des UNO-Menschenrechtsrats in Genf.

Ruhani: USA haben "Krieg, Elend und Armut" in Nahen Osten gebracht

Irans Präsident Hassan Ruhani hat die scharfe Kritik von US-Präsident Donald Trump gegen die Islamische Republik mit deutlichen Worten gekontert. Dessen Rede vor der UNO vom Vortag sei "ignorant, absurd und abscheulich".