Mittwoch, 16. September 2020 | 20:00

Deutschland setzt Freiburg auf Risikoliste, Belgien die Waadt

Deutschland hat wegen der gestiegenen Zahl der Coronavirus-Neuansteckungen eine Reisewarnung auch für den Kanton Freiburg ausgesprochen. Belgien nahm den Kanton Waadt neu auf seine rote Liste auf.

Deutschland hat wegen der gestiegenen Zahl der Coronavirus-Neuansteckungen eine Reisewarnung auch für den Kanton Freiburg ausgesprochen. Belgien nahm den Kanton Waadt neu auf seine rote Liste auf.

Freiburg gilt in Deutschland jetzt offiziell als Corona-Risikogebiet, wie aus der am Mittwochabend aktualisierten Liste des deutschen Robert Koch-Instituts (RKI) hervorgeht. Deutschland warnt vor der Reise in mehrere Regionen, darunter neu auch in die österreichische Hauptstadt Wien.

Bereits letzte Woche setzte Deutschland die Waadt und Genf auf seine Risikoliste. Diese wird vom deutschen Auswärtigen Amt in Zusammenarbeit mit dem Robert Koch Institut erstellt und veröffentlicht.

Zum Test und in die Quarantäne

Daneben setzen die belgischen Behörden den Kanton Waadt ab Freitag auf die rote Liste. Wer aus dieser Region zurückkehrt, muss sich einem Screening-Test unterziehen und in Quarantäne, teilte das belgische Aussenministerium ebenfalls am Mittwoch mit.

Weiter führt Belgien elf Kantone auf seiner sogenannten orangen Liste: Wallis, Jura, Genf, Bern, Neuenburg, Aargau, Solothurn, Basel-Stadt, Zürich, Schwyz und Zug. Reisenden wird empfohlen, besonders wachsam zu sein und bei der Rückkehr eine Quarantäne einzuhalten oder sich einem Coronavirus-Test zu unterziehen.

Anfang August hatte Belgien Genf, die Waadt und das Wallis auf die rote Liste gesetzt und nicht dringende Aufenthalte in diesen Kantonen verboten. Bundesrat Ignazio Cassis intervenierte und Brüssel strich die Waadt und das Wallis wieder von der Liste, gefolgt von Genf.

Bereits Mitte Juli hatte Belgien das Tessin vorübergehend als Risikogebiet betrachtet. Nach Protesten des Kantons an das EDA machte Brüssel einen Rückzieher.


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