Mittwoch, 16. September 2020 | 01:45

Fahrer nach Unfall mit selbstfahrendem Uber-Auto verurteilt

Der Backup-Fahrer eines selbstfahrenden Uber-Testautos ist nach dem tödlichen Zusammenstoss mit einer Fussgängerin im Jahr 2018 wegen fahrlässiger Tötung verurteilt worden.

Der Backup-Fahrer eines selbstfahrenden Uber-Testautos ist nach dem tödlichen Zusammenstoss mit einer Fussgängerin im Jahr 2018 wegen fahrlässiger Tötung verurteilt worden.

Einem Polizeibericht zufolge sei der Unfall völlig vermeidbar gewesen wäre, da der Angeklagte - anstatt den Blick auf die Strasse zu richten - zum Zeitpunkt des Zusammenstosses mehrfach nach unten geblickt und ferngesehen habe.

Uber sei für den tödlichen Unfall strafrechtlich nicht haftbar, hatte die Staatsanwaltschaft im März 2019 erklärt. Dies obwohl die US-Behörde für Transportsicherheit zu dem Schluss kam, dass Software-Fehler dazu geführt haben, dass Elaine Herzberg von dem autonomen Fahrzeug nicht als Fussgängerin identifiziert worden sei, als sie ein Fahrrad schiebend eine Strasse überquerte.

Backup-Fahrer werden bei autonomen Fahrzeugen eingesetzt, um sie aus der Ferne zu navigieren. Diese "Fahrer" greifen aus einer Zentrale über ihren Computer auf Autos zu, um sie manuell aus komplizierten Situationen zu steuern, mit denen die Software nicht fertig wird.


Weitere Artikel aus der gleichen Rubrik

Mehr als 200 Festnahmen bei Frauen-Protest gegen Lukaschenko

Bei der neuen Protestaktion von Frauen in Belarus (Weissrussland) gegen Staatschef Alexander Lukaschenko hat es nach Angaben von Menschenrechtlern mehr als 200 Festnahmen gegeben. Das Bürgerrechtsportal spring96.org veröffentlichte am Samstag die Namen von mehr als 200 Frauen, die bei der Aktion in der Hauptstadt Minsk in Gewahrsam kamen. Die Zahl war etwa doppelt so hoch wie bei den Protesten am Samstag vor einer Woche, als maskierte Uniformierte das erste Mal überhaupt mit brutaler Gewalt gegen die friedlichen Demonstrantinnen vorgegangen waren. Dabei gab es vor einer Woche auch Verletzte.

Festnahmen bei Frauen-Protest gegen Lukaschenko in Belarus

Trotz Gewaltandrohung durch die Polizei in Belarus (Weissrussland) haben sich Frauen in Minsk zu einem neuen Protestmarsch gegen Staatschef Alexander Lukaschenko versammelt. "Wir vergessen nicht! Wir vergeben nicht!" und "Lukaschenko w Awtosak" - zu Deutsch: "Lukaschenko, in den Gefangenentransporter", skandierten die Demonstrantinnen am Samstag am zentralen Komarowski-Markt. An mehreren Stellen standen Gefangenentransporter bereit. Autofahrer hupten den Frauen solidarisch zu, wie ein Reporter der Nachrichtenagentur dpa berichtete.

Trump für schnelle Nachfolge für Ginsburg im Obersten Gericht

US-Präsident Donald Trump hat deutlich gemacht, dass er die Stelle der verstorbenen Verfassungsrichterin Ruth Bader Ginsburg noch in seiner auslaufenden Amtszeit neu besetzen möchte. Er appellierte am Samstag an die Republikaner, schnell dafür zu sorgen. Zugleich ging Trump aber nicht so weit, anzukündigen, dass er einen Kandidaten nominieren werde.

Wissing mit knapp 83 Prozent neuer FDP-Generalsekretär

Der rheinland-pfälzische Wirtschaftsminister Volker Wissing ist neuer FDP-Generalsekretär. Der Parteitag in Berlin wählte ihn am Samstag mit 82,76 Prozent der Stimmen. Er löst ein Jahr vor der Bundestagswahl 2021 vorzeitig die bisherige Amtsinhaberin Linda Teuteberg ab. FDP-Chef Christian Lindner will seine Partei vor der Bundestagswahl personell und thematisch neu aufstellen. Teuteberg gilt als zu zurückhaltend in der politischen Auseinandersetzung.

Drei Finger für die Demokratie: Grossdemo in Thailand fordert Reformen

Mit einer Grossdemonstration vorwiegend junger Aktivisten haben die seit Monaten andauernden Proteste gegen die Regierung in Thailand am Samstag ihren vorläufigen Höhepunkt erreicht.

"Er muss gehen" - Pompeo setzt Maduro auf Südamerika-Tour unter Druck (1)

Rund eineinhalb Monate vor der US-Wahl im November hat Aussenminister Mike Pompeo den Druck auf Venezuelas Präsidenten Nicolas Maduro erhöht, die Macht in dem südamerikanischen Krisenstaat abzugeben.

ePAPER

Mit dem Sarganserländer ePaper holen Sie sich den Sarganserländer digital auf Ihren Bildschirm inklusive des ganzen Archivs aller bisherigen Zeitungen (ab Jahr 2003)

Zum ePaper

NEWS AUS DEM SARGANSERLAND

Wahlpodium Vilters-Wangs

Am Mittwoch, 2. September, ab 20 Uhr stellen sich Jörg Frey (parteilos), Jens Jäger (FDP), Marc Kellenberger (SVP), Patrik Schlegel (parteilos) und Katrin Thuli-Gartmann (parteilos) den Fragen von Daniel Sager, Chefredaktor von TV Südostschweiz. Wer von den fünf Kandidatinnen und Kandidaten hat die besten Chancen auf den Posten des Gemeindepräsidenten von Vilters-Wangs? Interessierte können hier das ganze Wahlpodium mitverfolgen und sich eine Meinung bilden. Gewählt wird am 27. September. (((Es können auf diesem Weg auch Fragen gestellt werden, und zwar via WhatsApp, Handynummer 078 264 39 60. Geben Sie bitte an, an wen sich die Frage richtet.)))

BEILAGEN IM SARGANSERLÄNDER

ZEITUNGSABO JETZT BESTELLEN!