Dienstag, 21. April 2015 | 22:44

100 Feuerwehrmänner bändigten das Flammenmeer

Der Grossbrand vom Montag im Bergrestaurant Schönhalden am Flumser Kleinberg zerstörte das Gebäude zu einem grossen Teil. 100 Feuerwehrmänner aus vier Verbänden waren während Stunden im Einsatz und löschten das Feuer letztlich. Die Ermittlungen zur Brandursache laufen.

Michael Kohler

Am Montag ist das Berghotel Schönhalden am Flumser Kleinberg aus bisher ungeklärten Gründen in Brand geraten. Um 16.40 Uhr wurde die Pächterin des ­Restaurants auf den Brand aufmerksam, wie die St. Galler Kantonspolizei in einer gestrigen Medienmitteilung schrieb. Die Frau verliess das Haus und verständigte umgehend Polizei und Feuerwehr. Diese konnten wegen des Schnees nicht mit Fahrzeugen an den Ereignisort gelangen, teilte die Polizei weiter mit. Zwei Helikopter der Rega sowie die örtliche Gondelbahn transportierten die Feuerwehr wie auch das benötigte Material den Berg auf 1484 m ü. M. hinauf.
Gleich fünf Feuerwehren mit insgesamt 100 Männern standen im Brandbekämpfungseinsatz, darunter Flums, Flums-Kleinberg und -Grossberg, Quarten und Walenstadt. Unter der Einsatzleitung von Hauptmann Marco Guggisberg konnte der Brand schliesslich gelöscht werden. Nach ersten Erkenntnissen beläuft sich der Sachschaden auf mehrere Hunderttausend Franken. Der kriminaltechnische Dienst der Kantonspolizei hat indes die Ermittlungen zur Brandursache gestern Dienstag aufgenommen.
Über sechs Stunden Löscharbeiten
«Um 16.44 Uhr ging die Meldung über den Brand des Restaurants bei den örtlichen Rettungskräften ein», bestätigte Guggisberg auf Anfrage des «Sargan-
serländers». Der Einsatzleiter habe im Hinblick auf die Schneeverhältnisse auf den Strassen zum Berghotel sofort die Rega-Hubschrauber aufgeboten, sodass eine erste Vorhut bereits um 17.05 Uhr vor Ort eintreffen konnte, wie Guggisberg erklärt. Oben angekommen, trafen die Rettungskräfte auf ein Inferno: «Der Dachstuhl brannte lichterloh, Personen waren aber keine verletzt.»


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