Donnerstag, 26. Dezember 2019 | 19:15

Bei Trainingssturz in den USA: Ostschweizer Mountainbikerin Jolanda Neff verletzt sich schwer

Die Ostschweizer Mountainbikerin Jolanda Neff verletzt sich kurz vor Weihnachten bei einem Trainingssturz in den USA schwer. Sie habe auf einer für sie neuen Strecke während einer Abfahrt eine Kurve falsch eingeschätzt, so Jolanda Neff. «Ich bin vom Trail abgekommen und schliesslich über den Lenker in einen Haufen Baumstämme geknallt», wird Neff in der Mitteilung ihres Managements zitiert.

Die 26-jährige Ostschweizerin musste mit einem Milzriss, einer gebrochenen Rippe sowie einer kollabierten Lunge ins Spital gebracht werden. Die Trainingsfahrt hatte sie im Pisgah Forest in der Nähe von Brevard im US-Bundesstaat North Carolina absolviert. Nach dem Sturz wurde Neff ins Spital gebracht, wo sie drei Nächte verbringen musste. Die Ärzte mussten innere Blutungen stoppen, um zu verhindern, dass bei Neff die Milz entfernt werden musste. Welchen Einfluss die Verletzungen auf die Vorbereitung auf die Olympia-Saison 2020 haben, ist noch nicht bekannt. Neff hatte geplant, am 1. Februar in Dübendorf bei der Rad-Quer-WM an den Start zu gehen. Das Cross-Country-Rennen an den Olympischen Spielen in Tokio, das grosse Saisonziel von Neff, findet am 28. Juli statt.


Weitere Artikel aus der gleichen Rubrik

Schopf in Sargans brennt

Am Sonntagnachmittag ist in Sargans ein Gebäude, scheinbar ein Schopf, in Brand geraten. Näheres ist noch nicht bekannt.

St. Gallen verpasst Sprung auf den Thron

St. Gallen und die Young Boys sind in der Super League wieder punktgleich. Der FCSG musste sich in Lugano mit einem 3:3 begnügen. In beiden Halbzeiten verschliefen die Gäste den Start, zudem schwanden wiederum die Kräfte.

Pascale Dürr: «Artikel auf 'Blick online' stellt Sachverhalt falsch dar»

Die Stadtner Schulratspräsidentin Pascale Dürr hat am Donnerstag Mittag schriftlich Stellung zu den Online-Berichterstattungen rund um ein Abschlussfest einer Stadtner Oberstufenschulklasse bezogen. Die Artikel basieren auf einem offenen Brief von Eltern, deren Kinder an dem Fest teilgenommen hatten. Darin wird ausgeführt, Dürr habe den Jugendlichen harten Alkohol zur Verfügung gestellt. Nach dem «Blick» berichtete auch der «Sarganserländer» am Mittwoch Abend online. Am Donnerstag nahmen zahlreiche weitere nationale Medienportale das Thema mit Verweis auf «Blick online» auf. Dürr wies am Donnerstag Mittag insbesondere die Darstellung von «Blick online» als falsch zurück. Weder habe sie das Fest organisiert, noch sei sie eine Aufsichtspflicht eingegangen, schreibt Dürr. Falsch sei auch, dass sie den Jugendlichen den Alkohol in einer Kiste überreicht habe. Auch gebe es keine Hinweise für ein stattgefundenes «Saufgelage», so Dürr. Der «Sarganserländer» publiziert die schriftliche Stellungnahme der Stadtner Schulratspräsidentin nachfolgend im Originalwortlaut.

Stadtner Schulratspräsidentin nach Schulschlussfest in der Kritik

Die Walenstadter Schulratspräsidentin Pascale Dürr soll für eine Abschlussklasse der dritten Oberstufe «harten» Alkohol besorgt und diesen den Minderjährigen für eine Schulschlussfeier in Flumserberg ohne Aufsicht zur Verfügung gestellt haben. Betroffene Eltern üben in einem offenen Brief harsche Kritik – Dürr wollte am Mittwoch (8. Juli) keine Stellung nehmen und vertröstete auf den Donnerstag (9. Juli). Am späteren Mittwoch Abend machte dann «Blick online» die Geschichte aber bereits publik.

Der BVB kommt wieder nach Bad Ragaz

Der deutsche Fussball-Bundesligist Borussia Dortmund wird zum zehnten Mal sein Sommer-Trainingslager in Bad Ragaz abhalten. Geplant ist der Jubiläumsaufenthalt vom 10. bis 17. August – allerdings ohne Fans.

Investitionen in «Oskar» bringen nur bedingt Vorteile

Vergangene Woche hat die St. Galler Regierung eine Million Franken zur Entlastung der Tourismusbranche im Kanton gesprochen. Konkret soll in die Gästekarte «Oskar» investiert werden – ein Projekt, das in einer Grenzregion wie dem Sarganserland kaum vertreten und nicht gänzlich unumstritten ist.