Mittwoch, 7. September 2016 | 21:14

Carina Cappellari will an der WM in die Top Ten rasen

Im letzten Rennen der Weltcup-Saison zeigte sich die Downhill-Bikerin Carina Cappellari erneut stark. Die Stadtnerin ist bereit für die WM vom Wochenende.

Christian Weder

Im letzten Rennen der Weltcup-Saison in Vallnord (Andorra) belegte Carina Cappellari Rang zwölf mit einem Rückstand von rund 46 Sekunden auf Rachel ­Atherton, die Gesamtweltcup-Siegerin aus Grossbritannien. Im Weltcup-Gesamtklassement erreichte Cappellari so den neunten Platz. Somit hat sie ein erstes Ziel erreicht.
Nun möchte die Stadtnerin auch an den Weltmeisterschaften am kommenden Sonntag in die Top Ten fahren. Die 25-Jährige reiste am Montag gleich von Andorra nach Val di Sole (Italien). «Die Strecke ist eine meiner Lieblingsstrecken und ich freue mich sehr auf das Rennen», so Cappellari. Sie wird die einzige Schweizerin sein, da sich Emilie Siegenthaler vor dem Weltcupfinale verletzt hatte und nicht starten kann.
Besondere WM-Atmosphäre
«Eine Weltmeisterschaft ist immer eine etwas andere Atmosphäre. Es geht um einen entscheidenden Lauf, die Stimmung ist aber immer besonders cool.» Auch reise sie – anders wie an den Weltcups – nicht mit dem Team, sondern mit der Nationalmannschaft. Somit werde sie auch Teil einer neuen Gruppe und versuche, für die Schweiz ihr Bestes zu geben, so Cappellari.
Einen zusätzlichen Motivationsschub bekommt sie durch ihre halbe Verwandtschaft, die am Streckenrand stehen werden. «Die Eltern, Schwester, Onkel, Gotte, Cousine und Cousin sind an der Strecke und feuern mich an.»
Trainingslager auf WM-Strecke
Die Stadtnerin fühlt sich für die WM gut vorbereitet. «Wir waren während dreier Tage auf der Strecke im Trainingslager, sie gefällt mir, und natürlich ist das Training vor dem Rennen wichtiger, aber zumindest weiss ich, was auf mich zukommt», erläuterte Cappellari.
«Nach meinem neunten Rang vom Vorjahr möchte ich auch dieses Jahr in die Top Ten fahren», so die Downhillerin, die mittlerweile in Chur wohnt. Das Training beginnt heute auf der 2200 Meter langen Strecke, der Zeitlauf ist auf Samstag angesetzt und das WM-Rennen der Frauen beginnt am Sonntag um 12.45 Uhr.


Weitere Artikel aus der gleichen Rubrik

Schattenbachlawine: Nach spektakulärem Abgang noch genügend Stauraum

Mit grossem Getöse und weitherum sichtbar, ist am Freitag Mittag in Walenstadt die Schattenbachlawine ins Tal gedonnert. Die gute Nachricht: Wie Gemeindepräsident Angelo Umberg auf Anfrage gegenüber der Redaktion erklärte, habe der spektakuläre Abgang keine Schäden verursacht. Die Lawine sei rund 100 Meter unter dem Tunnel der Bergstrasse zum Stillstand gekommen. Wie Umberg weiter sagte, habe der Stadtner Werkdienstleiter Patrick Eberle mittlerweile auch bestätigt, dass im unteren Bereich des Schattenbachs noch genügend Stauraum für weitere Lawinenniedergänge vorhanden sei.

Die Böllni-Arena trägt Altes, Neues, Blaues und Geliehenes

Die Fasnacht naht in grossen Schritten. Weil sich die Optik des Melser Dorfkerns während des Baus am GKZ von Tag zu Tag verändert, zeigt sich auch die zweite Austragung der Böllni-Arena mit neuem Gesicht. Das Zentrum der Melser Fasnacht ist neu auch vom Dorfplatz her zugänglich – und hat Zuwachs bekommen.

Verunfallter erst nach über einer Stunde gefunden

Am frühen Mittwochmorgen ist in Altstätten ein 22-jähriger Mann mit seinem Auto verunfallt. Erst rund 90 Minuten später wurde er gefunden.

Sarganserländer Nationalrat durch die Hintertüre?

Bald acht Jahre ist es her, als mit Elmar Bigger (SVP, Vilters) der letzte Sarganserländer aus dem Nationalrat ausgeschieden ist. Seither ist unsere Region in Bern nicht mehr vertreten. Nun könnte sich das ändern. Wird SVP-Kandidat Mike Egger in den Ständerat gewählt, rückt der Stadtner Christof Hartmann für ihn in die grosse Kammer nach. Doch geht es um die nationalen Wahlen, zaudern die lokalen SVP-Vertreter.

Der Bad Ragazer Leuchtturm soll nach Unterterzen wandern

Er war im Sommer 2018 eines der vielen Wahrzeichen der Triennale Bad Ragartz. Nun soll der Leuchtturm vom Guschakopf dorthin umziehen, wo Leuchttürme üblicherweise auch zum Einsatz kommen. Am Ufer des Walensees, an der frisch sanierten Hafenmole von Unterterzen, soll die 8,5-Meter-Skulptur zu stehen kommen.

Sargans: Einbruch in Garagenbetrieb

Sargans.– In der Zeit zwischen Montagabend und Dienstagmorgen, 12. Februar, ist eine unbekannte Täterschaft an der Tiefrietstrasse in Sargans in einen Garagenbetrieb eingebrochen. "Sie wuchtete die Eingangstür auf, um sich Zutritt zu den Innenräumen zu verschaffen", heisst es in einer Medienmitteilung der Kantonspolizei St.Gallen. Dort stahl sie einen geringen Bargeldbetrag. Der Sachschaden an aufgebrochenen Türen und Schränken hingegen beträgt laut Polizeiangaben mehrere tausend Franken. (sl)