Freitag, 17. November 2017 | 16:34

Dänische Rockwool-Gruppe übernimmt Flumroc

Die dänische Rockwool-Gruppe übernimmt alle Anteile der Flumser Flumroc AG. Bisher hielt Rockwool 43,5 Prozent der Aktien am Flumser Unternehmen.

Wie es am Freitag in einer Medienmitteilung heisst, basiere der Kauf auf «einer effizienten und erfolgreichen Geschäftsbeziehung zwischen den beiden Unternehmen, die seit 1969 mit einer Minderheitsbeteiligung von Rockwool aufgrund einer technischen Lizenzvereinbarung bestehe». Gemäss Kurt Frei, CEO von Flumroc, werde das Unternehmen aber auch zukünftig unter der Marke Flumroc agieren.

Wie Philip Baumgartner, Vizepräsident des Flumroc-Verwaltungsrates, erklärte, sei man «angesichts des bevorstehenden Generationswechsels in der Gründerfamilie dankbar, mit Rockwool eine gute Lösung gefunden zu haben, welche Wachstum und Erfolg der Firma Flumroc auf lange Zeit» sicherstelle. (sl)

(Mehr in der gedruckten Ausgabe vom Montag).


Weitere Artikel aus der gleichen Rubrik

Mels sagt Ja zu Teilzonenplan Uptown

Die Melser Stimmbevölkerung stimmt dem Teilzonenplan Uptown mit 55 Prozent Ja-Stimmen zu.

Beinahe ein Rad ab – und andere Gerichtsgeschichten

Das Kreisgericht in Mels öffnet morgen seine Pforten. So lässt sich jene Bühne aufsuchen, auf der sich über die Jahre so viele kleine und grosse Dramen abspielen, zuweilen auch Tragödien und manchmal Komödien. Ein Vorgeschmack.

Der Berg ruft – und behält viele, die seinem Schrei folgen

Ein herrlicher Sommer, wie es ihn nirgends zu verbringen schöner war und ist, als hoch oben in den Bergen. Doch das Gebirge fordert immer wieder Opfer. Dieses Jahr sogar erschreckend viele, wie eine aktuelle Statistik des Schweizer Alpen-Clubs zeigt.

«Da war es schon zu spät»

Der Glarner Schriftsteller Walter Hauser hat mit seinem Buch «Hoffen auf Aufklärung» Salz in zwei im Sarganserland nicht verheilte Wunden gestreut. Ob das Werk hilft, sechs Jahre alte Tötungsdelikte in Bad Ragaz und Vilters zu klären, ist offen. Bei der St.  Galler Staatsanwaltschaft sind die Fälle sistiert.

Nach Sturz bewusstlos

Am Dienstagvormittag (18. September) hat sich ein 56-jähriger Arbeiter in Sargans beim Sturz von einem Gerüst am Kopf verletzt. Er musste von der Rega ins Spital geflogen werden.

Klartext zur Kanti gefordert

Ein von drei Sarganserländer Kantonsräten eingereichter Vorstoss zur Erweiterung der Kantonsschule Sargans will von der Regierung deutliche Antworten. Insbesondere zur Frage, ob dem letzten verbliebenen Einsprecher, Ralph Windmüller, genügend Gehör geschenkt worden ist.