Samstag, 2. September 2017 | 10:41

Feuerwehren im Einsatz

Seit Freitag sind im Kanton St. Gallen wegen den starken Regenfällen über 620 Feuerwehreinsätze ausgelöst worden. Personen sind keine zu Schaden gekommen. Der Einsatzschwerpunkt befindet sich im Rheintal. Aus dem Sarganserland liegen bisher keine grösseren Schadensmeldungen vor.

Im Rheintal ist vor allem die Gemeinde Altstätten betroffen. Die Strassen nach Trogen und Gais sind gesperrt, wie die St.Galler Kantonspolizei mitteilt. Sowohl der Binnenkanal im Rheintal wie auch der Linthkanal in Schänis stehen unter Beobachtung der Führungsorgane. Einzelne Feuerwehren stehen im Dauereinsatz.

Sarganserland: Fünf Feuerwehreinsätze

Aus dem Sarganserland wurden der Redaktion bisher keine grösseren Schäden gemeldet. Die Einsatzkräfte, insbesondere die Werkhofmitarbeiter einzelner Gemeinden, standen aber bereits am Freitag im Einsatz. So wurden kleinere Murgänge beseitigt und verstopfte Bachläufe von Schwemmmaterial befreit. Von den mehr als 620 Feuerwehreinsätzen seit Freitag betrafen fünf die Region Werdenberg-Sarganserland.

In der Nacht auf Sonntag wird sich die Lage beruhigen. Die Gefahr von Hangrutschungen und Murgängen bleibt weiterhin bestehen, wie die Kantonspolizei schreibt. Derzeit gibt es gemäss einem aufgebotenen Geologen keine Stellen, welche besonders kritisch wären. (rv/hb)

 

 


Weitere Artikel aus der gleichen Rubrik

Ein Foul, das zu reden gibt: «Ein Restrisiko bleibt immer»

Das Kreisgerichts-Urteil gegen einen 4.-Liga-Torhüter, der einen Stürmer schwer verletzte, sorgt auch bei den regionalen Fussballern für Aufsehen. Die gemeinsame Hoffnung: Hoffentlich reissen solche Fälle nicht ein.

Im A3-Tunnel frontal in Haltebucht gekracht

Ein 37-jähriger Lenker ist am Mittwoch auf der Walenseeautobahn A3 im Kerenzerbergtunnel frontal in eine Haltebucht gekracht. Der Mann erlitt unbestimmte Verletzungen am Kopf, das Auto war nur noch ein Wrack.

Gutes Kosten-Nutzen-Verhältnis

Nach dem enormen Schaden durch ein «Jahrhundertunwetter» im Juni 2016 stimmt die Quartner Bürgerschaft über ein Hochwasserschutzprojekt Chammenbach ab. Kostenpunkt: sieben Millionen Franken.

Streit unter Brüdern endet tödlich

Am frühen Montagnachmittag ist es in einer Wohnung an der Neugasse zu einem Streit gekommen. Ein 28-jähriger Schweizer steht im Verdacht, seinen 33-jährigen Bruder mit einem Messer schwer verletzt zu haben. Der 33-jährige Schweizer verstarb trotz medizinischer Soforthilfe später im Spital, wie die Kantonspolizei St. Gallen am Dienstag mitteilt.

Walenstadt Schauplatz für spektakulären Weltrekord

Vor den Augen eines grossen internationalen Fachpublikums ist gestern im stillgelegten Steinbruch Lochezen in Walenstadt ein 25 Tonnen schwerer Betonblock ins Sicherheitsnetz gedonnert. Dieses hielt den enormen Kräften stand – ein neuer Weltrekord mit einem ernsten Hintergrund.

Erste Sanierungsetappe des Klosters kommt zum Abschluss

Das Melser Kapuzinerkloster ist wieder à jour: Die Sanierungsarbeiten des Klostertraktes sind abgeschlossen, die Kapuziner wieder eingezogen, die Wohnungen teils belegt. Während letzte Umgebungsarbeiten laufen und die Mönche ihr Kloster für die Seelsorgearbeit öffnen, findet am 4. und 5. November die grosse Einweihung statt.