Freitag, 12. Juli 2019 | 14:14

Gaffer werden angezeigt

Die Kantonspolizei St. Gallen hat nach dem tödlichen Unfall auf der A1 bei Gossau rund ein Dutzend Gaffer angezeigt, die mit Handy am Steuer erwischt wurden.

Die Gaffer, die den tödlichen Unfall auf der A1 mit dem Handy dokumentiert haben, wurden von der Kantonspolizei St. Gallen zur Anzeige gebracht worden, wie FM1 Today berichtet. Es handle sich in der Regel um eine einfache Verkehrsregelverletzung, wenn jemand während der Autofahrt mitfilmt, die eine Busse von rund 300 Franken nach sich zieht. Bewirke ein Gaffer aufgrund seines Verhaltens eine grobe Gefährdung der anderen Verkehrsteilnehmer, könne die Strafe aber höher ausfallen – damit verbunden wäre auch ein Strafregistereintrag. Zudem hat die Kantonspolizei gestern ein Video gepostet, auf dem deutlich zu sehen ist, dass sich die Gaffer stark auf die Unfallstelle statt auf den Verkehr fokussieren und will damit an den Menschenverstand appellieren: «Diese und weitere Szenen mussten wir beim gestrigen (Mittwoch) tödlichen Unfall auf der Autobahn A1 bei Gossau beobachten. Bitte gefährdet nicht für ein Foto/Video die Verkehrssicherheit. Ein tragischer Unfall hat gestern (Mittwoch) gereicht...bei diesen Szenen hätten es aber noch mehr werden können.» (sl)


Weitere Artikel aus der gleichen Rubrik

Stucki überrascht, Orlik verliert – und die Bösen gewinnen

Was für ein Wochenende für die Schwingerfreunde: Während in Zug 400 000 Fans dem neuen König Christian Stucki huldigten, zeigte sich in Maienfeld, welchen Stellenwert der «Hoselupf» auch in unserer Region geniesst.

Reh ausgewichen und verunfallt

Pfäfers.– Am Sonntagmorgen ist auf der Sarellistrasse ein 56-jähriger Lieferwagenfahrer verunfallt. Der 56-Jährige war um 8.35 Uhr bergwärts unterwegs, als gemäss seinen Angaben ein Reh von links auf die Strasse rannte. "Beim Brems- und Ausweichmanöver des Lieferwagenfahrers kollidierte das Fahrzeug frontal mit der rechtsseitigen Abschrankung", heisst es in der Meldung der Kantonspolizei St.Gallen. Am Lieferwagen und an der Strassenanlage entstand Sachschaden in der Höhe von mehreren tausend Franken. (sl)

Geschichtsträchtige Ruine frisch herausgeputzt

Sie ist mit über 800 Jahren auf dem Buckel die zweitälteste Ruine im Kanton St. Gallen, jetzt präsentiert sie sich in neuem Glanz: Die Burgruine Wartenstein auf Gemeindegebiet Pfäfers. Gestern wurde der Abschluss der jüngsten Restaurierungsarbeiten gefeiert, die rund eine halbe Million Franken gekostet hatten.

Auf Bad Ragaz folgt im Sarganserland Walenstadt mit guten Noten

Im Gemeinderating der «Weltwoche» hat sich Bad Ragaz gegenüber dem letzten Jahr um weitere 39 Ränge verbessert. Damit belegt Bad Ragaz innerhalb des Kantons St. Gallen den zweiten Platz. Verbessert haben sich auch Mels und Flums. Die Werte Walenstadts sind recht konstant.

Flums: Fahrunfähig verunfallt

Am Dienstag, 20. August, kurz nach 15 Uhr, ist ein 45-jähriger Mann mit seinem Auto bei der Autobahneinfahrt auf die Autobahn A3 Richtung Zürich verunfallt. Er verletzte sich dabei leicht und wurde als fahrunfähig eingestuft.

Auch mit 80 noch voller Elan im Einsatz für Jung und Alt

Der Vilterser Sepp Dietrich ist auch nach seiner Pensionierung als Rektor der Kantonsschule Sargans äusserst aktiv geblieben. Für die Jugend hat er sich in Bildungsfragen engagiert, und für die ältere Generation ist es ihm ein Anliegen, dass diese auch politisch Gehör findet, Betroffene sollen zu Beteiligten werden.