Freitag, 12. Juli 2019 | 14:14

Gaffer werden angezeigt

Die Kantonspolizei St. Gallen hat nach dem tödlichen Unfall auf der A1 bei Gossau rund ein Dutzend Gaffer angezeigt, die mit Handy am Steuer erwischt wurden.

Die Gaffer, die den tödlichen Unfall auf der A1 mit dem Handy dokumentiert haben, wurden von der Kantonspolizei St. Gallen zur Anzeige gebracht worden, wie FM1 Today berichtet. Es handle sich in der Regel um eine einfache Verkehrsregelverletzung, wenn jemand während der Autofahrt mitfilmt, die eine Busse von rund 300 Franken nach sich zieht. Bewirke ein Gaffer aufgrund seines Verhaltens eine grobe Gefährdung der anderen Verkehrsteilnehmer, könne die Strafe aber höher ausfallen – damit verbunden wäre auch ein Strafregistereintrag. Zudem hat die Kantonspolizei gestern ein Video gepostet, auf dem deutlich zu sehen ist, dass sich die Gaffer stark auf die Unfallstelle statt auf den Verkehr fokussieren und will damit an den Menschenverstand appellieren: «Diese und weitere Szenen mussten wir beim gestrigen (Mittwoch) tödlichen Unfall auf der Autobahn A1 bei Gossau beobachten. Bitte gefährdet nicht für ein Foto/Video die Verkehrssicherheit. Ein tragischer Unfall hat gestern (Mittwoch) gereicht...bei diesen Szenen hätten es aber noch mehr werden können.» (sl)


Weitere Artikel aus der gleichen Rubrik

50-Jahr-Jubiläum der Klinik Valens stimmungsvoll gefeiert

Am 14. Januar 1970, vor genau 50 Jahren also, ist in Valens das Rehazentrum in Betrieb genommen worden. Aus Anlass des eindrucksvollen Jubiläums wurde am Dienstag ein würdiger Festakt vollzogen. Betont wurde dabei die langjährige, intensive interdisziplinäre Zusammenarbeit der Mitarbeitenden zum Wohl der Patienten.

Hanselmann: «Zeit für eine überkantonale Planung ist reif»

Die Regierungen der drei Kantone St. Gallen, Glarus und Graubünden prüfen eine gemeinsame Spitalplanung. Vernehmlassungen der Kantone Graubünden und Glarus zur St. Galler Spitalstrategie hätten gezeigt, dass die Zeit für diesen Schritt reif ist, sagte Gesundheitschefin Heidi Hanselmann gegenüber dem «Sarganserländer».

Regierungen bestätigen: Kantonsübergreifende Spitalplanung wird geprüft

Es hat sich gestern bereits abgezeichnet, nun ist es offiziell. Die Regierungen der drei Kantone St. Gallen, Glarus und Graubünden prüfen eine gemeinsame Spitalplanung, wie sie soeben in einer gemeinsamen Medienmitteilung bekannt gegeben haben. Für das Spital Walenstadt ist es eine hoffnungsvolle Nachricht.

Chur und Glarus sind interessiert am Sarganserland

An einer Medienkonferenz in Vilters ist heute Montag (13. Januar) die Idee einer Gesundheitsversorgungsregion Sardona vorgestellt worden. Im Zentrum steht eine kantonsübergreifende Zusammenarbeit im Gesundheitswesen.

Die Schlüsselstelle gemeistert

Im Pflegezentrum Sarganserland in Mels ist die Schlüsselübergabe erfolgt. Im Beisein von gut 50 geladenen Gästen wurde das Kompetenzzentrum für komplexe Pflegebedürfnisse auch eingesegnet.

Sargans: Unfall mit Totalschaden

Am Sonntag, 12. Januar, ist kurz vor 9 Uhr ein Auto von der St. Gallerstrasse in Sargans abgekommen und gegen eine Leitplanke geprallt. Der Autofahrer wurde laut Medienmitteilung der Kantonspolizei St. Gallen durch den Unfall nicht verletzt.