Samstag, 11. August 2018 | 14:44

Gefahr von Wald- und Buschbränden besteht weiterhin

Da die Gefahr vor Wald- und Buschbränden nach wie vor hoch ist, bleibt das zünden von Feuer und Feuerwerk verboten.

"Die Kantonspolizei hat gestern gleich mehrere Vergehen gegen das absolute Feuer- und Feuerwerksverbot festgestellt", schreibt der Kantonale Führungsstab in einer Medienmitteilung. Der Regen der letzten Tage trügt das Bild: Die Trockenheit ist weiterhin so ausgeprägt, dass durch eine Unachtsamkeit ein Wald- oder Buschbrand ausgelöst werden kann. Deshalb gilt das absolute Feuer- und Feuerwerksverbot auch dieses Wochenende und bis auf Widerruf.

Mehrere Verstösse

Grillen an einer offenen Feuerstelle, das Verbrennen des Gartenschnitts im eigenen Garten, das Zünden von Feuerwerk: Gleich mehrere Leute haben am Freitag, 10. August, gegen das absolute Feuer- und Feuerwerksverbot verstossen. "Sie haben geglaubt, der Regen der letzten Tage habe das Problem der Trockenheit gelöst", heisst es in der Mitteilung. Ausserdem sei auch bei telefonischen Anfragen von Bürgerinnen und Bürgern zu spüren, dass sie die Auswirkungen der Regenfälle überbewerten. Die Lust auf Grillen mit Holzkohle scheint nach mehreren Tagen Abstinenz die Unachtsamkeit zu steigern.

Der Kantonale Führungsstab weist deshalb erneut und mit Nachdruck darauf hin, dass die Gefahr vor Wald- und Buschbränden sehr gross ist. Das absolute Feuer- und Feuerwerksverbot ist noch immer in Kraft.

Es ist verboten:

- Feuer jeglicher Art im Freien zu entfachen.
- Holzkohlegrills, Smokers, Pizzaöfen etc. zu gebrauchen.
- Feuerwerk (inkl. Vulkane, Böller etc.), Höhenfeuer und Himmelslaternen zu zünden.
- brennende Zigarettenstummel und Streichhölzer wegzuwerfen.
- Kerzen im Freien anzuzünden.

Verstösse können gemäss Kantonalem Führungsstab polizeilich geahndet werden. Im Schadensfall haftet der Verursacher oder die Verursacherin.

Sicherheit geht vor

Ausserhalb der Wälder dürfen Gas- und Elektrogrills genutzt werden, wenn diese auf nicht brennbarem Untergrund stehen und der Abstand zu brennbarem Materialien gewährleistet ist. "Es gilt, die nötige Vorsicht walten zu lassen", betont der Kantonale Führungsstab. Erlaubt bleiben kommunale Grossfeuerwerke auf Seen, sofern der Abstand zum Ufer mindestens 350 Meter beträgt.

Der Kantonale Führungsstab ist sich bewusst, dass dieses Verbot eine Einschränkung für die Bürgerinnen und Bürger bedeutet. Sobald sich die Situation entspannt, wird er einen Antrag auf Aufhebung des Verbotes stellen. "Solange dies aber nicht der Fall ist, wird an die an die Bevölkerung appelliert, das Verbot einzuhalten und Freunde und Familie darüber zu informieren", lautet es in der Mitteilung abschliessend. Er dankt für das Verständnis.


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