Donnerstag, 1. Dezember 2016 | 15:03

Holzhaus brennt in Flums vollständig aus

Bei einem Brand in Flumserberg Portels ist am Donnerstagmorgen ein Haus vollständig niedergebrannt. Die beiden Bewohner mussten mit Rauchvergiftungen ins Spital gefolgen werden, für zwei Hunde kam jede Rettung zu spät.

Flumserberg.– Es war kurz nach 8 Uhr, als die beiden Bewohner des Holzhauses an der Sebaldistrasse in Flumserberg Portels aus dem Schlaf gerissen wurden. Sie bemerkten eine starke Rauchentwicklung im gesamten Haus und schliesslich ein Feuer im Erdgeschoss. Die beiden Deutschen – einer 55-jährig, der andere 40-jährig – konnten sich selbstständig ins Freie retten. Unverzüglich alarmierten sie die örtliche Feuerwehr und die Polizei, wie Florian Schneider, Mediensprecher der Kantonspolizei St. Gallen, auf Anfrage bestätigt. Die Feuerwehren Flums, Walenstadt und Quarten wurden für den Löscheinsatz aufgeboten. «Als die Einsatzkräfte vor Ort eintrafen, stand das gesamte Haus bereits in Vollbrand», so Schneider. Zu retten war nichts mehr.


Sieben von neun Hunden gerettet
Zum Zeitpunkt des Brandes waren neben den beiden Männern auch neun Hunde in dem alten Haus untergebracht. Vor dem Eintreffen der Rettungskräfte war es den Bewohnern noch gelungen sieben ihrer Hunde aus dem Haus zu retten. Für zwei Tiere kam aber jede Rettung zu spät.
Die beiden Bewohner des Hauses mussten von der Rega mit Verdacht auf Rauchgasvergiftungen ins Spital geflogen werden. Der genaue Sachschaden ist noch nicht bekannt, genauso wie die Brandursache. Der Kriminaltechnische Dienst der Kantonspolizei  St. Gallen klärt diese nun auf.
Die Besitzerin des Hauses richtete nach den Löscharbeiten ihren Dank an die Nachbarn, die Feuerwehr, die Polizei und alle Beteiligten, die so schnell auf den Brand reagiert hatten. (mik)


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