Donnerstag, 6. Juni 2019 | 15:47

Jörg Tanner will in den Nationalrat

Das Teilnehmerfeld aus dem Sarganserland für die Nationalratswahlen vom kommenden 20.  Oktober hat am Donnerstag noch einmal prominenten Zugang erhalten. Auf der Liste der Nominierten der St.  Galler GLP, die in der Kantonshauptstadt den Medien präsentiert worden ist, figuriert auch der Name Jörg Tan­ner (42).

von Reto Vincenz

Der Sarganser Gemeindepräsident bestätigte gegenüber der Redaktion seinen Willen, ins Bundesparlament in Bern einzuziehen. Er sehe «eine grosse Chance, einen Sitz für mich zu gewinnen», so Tanner, der aufgrund der heutigen Ausgangslage (Klimadiskussion, Wirtschaftsthemen) und «den sehr guten Kandidaten auf der Liste der Grünliberalen» davon ausgehe, dass «die GLP den vor vier Jahren verlorenen Sitz wieder zurückholen» werde.
Durch seine berufliche Situation, das Kantonsratsmandat, die diversen Verwaltungsratsmandate und das Engagement in verschiedensten Organisationen und Institutionen in der Region Sarganserland und Werdenberg habe sich sein «Wissensrucksack in den letzten Jahren enorm gefüllt», und er fühle sich heute befähigt, ein Nationalratsmandat auszuüben.»

Die weiteren Sarganserländer Kandidatinnen und Kandidaten im Rennen um einen Sitz im Nationalrat sind bereits seit Längerem bekannt. Die SP steigt mit dem Sar­ganser Schulratspräsidenten Bern­hard Hauser ins Rennen, die CVP tritt mit Stefan Kohler (Sar­gans) und Thomas Warzinek (Mels) an. Dazu kommen die Jung-CVPler Peter Schumacher (Mels), Roman Guntli und Andrea Büsser (beide Sargans). Die SVP schickt aus dem Sarganser-land Kantonalpräsident Walter Gartmann (Mels) ins Rennen. Die FDP schliesslich tritt mit Karin Weigelt (Sargans) und die Jungfreisinnigen mit Nirosh Mano­ran­jithan (Wangs) an. (rv)


Weitere Artikel aus der gleichen Rubrik

Spitäler: Am kommenden Mittwoch gibt es Antworten

Die Regierung des Kantons St. Gallen wird am kommenden Mittwoch die Medien über die Zukunft der in finanzielle Schieflage geratenen St. Galler Spitäler informieren. Das geht aus einer Einladung hervor, welche am Freitag Mittag verschickt worden ist.

Solarpreis für Haus in Murg

1924 in Murg als Arbeiterhaus errichtet, heute in Genf als Plusenergie-Mehrfamilienhaus den Schweizer Solarpreis gewonnen: Das Haus dient als Vorbild für hochwertige Plusenergie-Bauarchitektur und produziert mit einer Eigenenergieversorgung von 127 Prozent mehr Energie, als es im Jahresdurchschnitt selbst benötigt.

15 Personen, 47 Delikte: Polizei legt Bande im Sarganserland das Handwerk

Die Kantonspolizei St. Gallen hat einer Diebesbande, die hauptsächlich im Sarganserland und im Werdenberg aktiv gewesen ist, das Handwerk gelegt. «Nach umfangreichen Ermittlungen» gegen insgesamt 15 beschuldigte Personen in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft St.Gallen, inklusive Jugendanwaltschaft, hätten insgesamt 47 Delikte aufgeklärt, werden, heisst es dazu in einer Medienmitteilung. Diese wurden m Zeitraum von August 2017 bis Juni 2019 verübt. Beschuldigt sind 15 Männer im Alter zwischen 16 und 30 Jahren.

Das Fazit zum Weinjahr 2019? «Ende gut, alles gut!»

Zurzeit werden im Sarganserland die letzten Trauben gelesen. Das diesjährige Weinjahr hat die einheimischen Weinbauern auf eine Nervenprobe gestellt – glücklicherweise hat ihnen der lang ersehnte Föhn im Schlussspurt doch noch um die Ohren gepfiffen.

Ganz schön was geladen

Das dürfte ganz schön gekracht haben: In der Nacht auf heute Dienstag hat eine 32-jährige Frau mit ihrem Auto in Sargans mehrere Selbstunfälle verursacht. Sie wurde von der Kantonspolizei St.Gallen als fahrunfähig eingestuft. Den Führerausweis musste sie abgeben. Angesichts des «Gepäcks» auf dem Autodach, einen kompletten Kandelaber, auch kein Wunder.

Regierungsrätin Heidi Hanselmann tritt nicht mehr an

Nach 16 Jahren in der Regierung des Kantons St. Gallen hat sich die Walenstadter Regierungspräsidentin Heidi Hanselmann (58) entschieden, bei den kommenden Wahlen vom 8. März 2020 nicht mehr anzutreten. Die gab ihre Partei, die SP, am Dienstag Morgen in einer Medienmitteilung bekannt. Hanselmann verzichtet damit auf eine fünfte Amtsperiode als Regierungsrätin. Eine Begründung für den eher überraschenden Schritt fehlt im Communiqué. Allerdings: Die Gesundheitschefin ist wegen der Spitalstrategie massiv unter Druck.