Montag, 9. September 2019 | 22:08

Keine Überraschungen

Am Wochenende sind in den 14 katholischen Kirchgemeinden im Sarganserland neue Räte sowie deren Präsidentinnen und Präsidenten gewählt worden. Sämtliche aufgestellten Kandidatinnen und Kandidaten wurden ins Amt gehoben.

Knapp 200 000 Katholikinnen und Katholiken haben am Sonntag im Kanton St. Gallen sowohl die kommunalen Kirchgemeindebehörden wie auch die Mitglieder des katholischen Kollegiums für die Amtszeit 2020 bis 2023 gewählt. Das katholische Kollegium ist das Parlament des katholischen Konfessionsteils. Das Kollegium mit seinen 180 Mitgliedern wählt an seiner Sitzung im kommenden November den Administrationsrat bzw. die siebenköpfige Regierung des Konfessionsteils. Das Sarganserland hält in diesem Gremium 17 Sitze, die aus den einzelnen Wahlkreisen heraus besetzt werden. Sämtliche angetretenen Kandidatinnen und Kandidaten sind am Sonntag auch ins Kollegium gewählt worden.

Gleiches gilt für die Mitglieder der 14 Sarganserländer Kirchgemeinden sowie die Mitglieder der verschiedenen Geschäftsprüfungskommissionen. Auch hier wurden alle aufgestellten Kandidatinnen und Kandidaten unisono ins Amt gewählt. Damit werden ab dem 1.  Januar 2020 drei Kirchenräte neue Präsidenten erhalten. In der Kirchgemeinde Mols-Murg-Quarten ist Walter Stähli zum Nachfolger von Claudia Wolf gewählt worden, und in Vilters übernimmt der bisherige Kirchenrat Vinzenz Beeler von Leo Thuli. Speziell dabei: Auch Thuli wurde am Sonntag gewählt und bleibt damit im Gremium, allerdings «nur» noch als Kirchenrat. In Wangs heisst der neue Präsident Thomas Kalberer, er hat dieses Amt aktuell bereits interimistisch inne. Eine Übersicht über alle gewählten Rats- und Kommissionsmitglieder gibt es in der gedruckten Ausgabe des "Sarganserländers" vom Dienstag, 10. September. (rv)

 


Weitere Artikel aus der gleichen Rubrik

Investitionen in «Oskar» bringen nur bedingt Vorteile

Vergangene Woche hat die St. Galler Regierung eine Million Franken zur Entlastung der Tourismusbranche im Kanton gesprochen. Konkret soll in die Gästekarte «Oskar» investiert werden – ein Projekt, das in einer Grenzregion wie dem Sarganserland kaum vertreten und nicht gänzlich unumstritten ist.

Tödlicher Unfall auf der A3 – Autobahn bleibt länger gesperrt

Bei einem schweren Selbstunfall im Bereich des Raischiben-Tunnels auf der A3 am Walensee, hat heute Dienstagvormittag eine Person ihr Leben verloren, wie der Leiter Kommunikation der Kantonspolizei St. Gallen, Hanspeter Krüsi, gegenüber dem «Sarganserländer» sagte. Eine weitere Person wurde schwer verletzt.

Schwerer Unfall im Raischiben-Tunnel – Rettungskräfte im Einsatz

Im Bereich des Raischiben-Tunnels auf der A3 entlang des Walensees hat es am Dienstag Vormittag in Fahrtrichtung Zürich einen schweren Verkehrsunfall gegeben. Die Rettungskräfte sind aktuell (12 Uhr) mit einem Grossaufgebot vor Ort.

«Der Walensee hat auch mit Maske seinen Reiz»

Die gestern eingeführte Maskenpflicht im öffentlichen Verkehr betrifft nicht nur Bus und Zug, sondern auch Schiffe und Gondelbahnen. Seitens der Gäste erfuhren die Betreiber am ersten Tag viel Verständnis. Was die «Langzeitfolgen» betrifft, etwa für die Walenseeschifffahrt, hielt man sich mit Prognosen noch zurück.

Dreimal Kampfwahl um das Gemeindepräsidium

Am Freitagmittag ist die Frist für die Einreichung von Kandidaturen für die Kommunalwahlen vom 27. September abgelaufen. Wie bereits kommuniziert, kommt es in Vilters-Wangs, Bad Ragaz und Sargans zu Kampfwahlen um das Gemeindepräsidium. In Walenstadt findet ein «Kampf» ums Schulratspräsidium statt.

Vadura: Auffahrkollision fordert eine verletzte Person

Vadura.– Heute Sonntag, 5. Juli, um kurz nach 9 Uhr, ist es in Vadura zwischen zwei Motorrädern zu einem Auffahrunfall gekommen. Ein 68-Jähriger fuhr laut Angaben der Kantonspolizei St. Gallen mit seinem Motorrad auf dasjenige eines 33-Jährigen auf und beide Fahrer stürzten. Der 68-Jährige verletzte sich dabei unbestimmt. «Er wurde durch die Rettung erstversorgt und danach ins Spital transportiert», heisst es in der Medienmitteilung weiter. Der 33-Jährige blieb unverletzt. An den Motorrädern entstand ein Sachschaden in der Höhe von rund 4000 Franken. (sl)