Montag, 18. Mai 2020 | 15:35

Kleinberg-Schulhaus wegen positivem Corona-Test geschlossen

Das Primarschulhaus am Flumser Kleinberg bleibt vorerst für eine Woche geschlossen. Grund ist ein positiver Coronatest (Covid-19) bei einer Person, die vor Ort für Unterhaltsarbeiten zuständig ist. Die Lehrpersonen sind in Quarantäne.

von Reto Vincenz

Pech für die Schule Flums. In einer Phase, in der in der Schweiz die bestätigten Coronaerkrankungen massiv zurückgehen – das BAG meldete am Montag noch exakt zehn Fälle – musste das Schulhaus Kleinberg per sofort geschlossen werden. Grund ist ein positiver Covid-19-Test bei einer Person, die im Schulhaus bei Unterhaltsarbeiten mitwirkt. Schulratspräsidentin Brigitte Borghi bestätige am Montag auf Anfrage entsprechende Informationen der Redaktion. Wie sie weiter sagte, sei sie am vergangenen Wochenende über den positiven Test orientiert worden.
Als Sofortmassnahme habe man beschlossen, das Kleinberg-Schulhaus für mindestens eine Woche zu schliessen. Seine Türen blieben am Montag bereits zu. Die Eltern der Kinder seien noch am Wochenende informiert worden. Die Lehrpersonen des Schulhauses Kleinberg und weitere Personen mussten sich einem Coronatest unterziehen, sie befinden sich in Quarantäne. Die Ergebnisse stehen noch aus. Borghi: «Wir hoffen natürlich, dass alle diese Tests negativ ausfallen.»


Kanton St. Gallen ist informiert
Wie die Flumser Schulratspräsidentin weiter sagte, habe die Schule Flums den Kanton St. Gallen über die Entwicklung im Kleinberg-Schulhaus informiert. Die weiteren Massnahmen würden in Abstimmung mit den zuständigen Stellen getroffen. Borghi hoffte gestern, dass der Schulbetrieb am kommenden Montag wieder aufgenommen werden könnte. Die erkrankte Person, der es den Umständen entsprechend gut geht, befand sich offenbar am letzten Donnerstag zuletzt im Schulhaus. Die Quarantänezeit im Kanton St. Gallen beträgt zehn Tage. Borghi: «Wir werden so schnell wie möglich informieren, wie es weiter geht.» Die Eltern der betroffenen Kinder hätten gestern mit Verständnis für die Situation reagiert, so Borghi.


Weitere Artikel aus der gleichen Rubrik

Weitere Schritte der Öffnung

Was der Bundesrat gestern Mittwoch als dritten Öffnungsschritt aus der Coronasituation kommuniziert hat, wurde heute von den regionalen Akteuren im Tourismus- und Sportbereich analysiert. Allgemein ist die Freude gross, wieder einen Schritt Richtung Normalität machen zu können.

Die «Herrschaft der hundert Tage» beginnt vielversprechend

Die Alpkorporationen des Sarganserlandes stehen in den Startlöchern: Tief gelegene Alpen sind in diesen Tagen bereits bestossen worden, andere stecken noch in den Vorbereitungen. Schon jetzt ist klar: Das Coronavirus wird auch Einfluss auf den Alpsommer 2020 haben – wenn in unseren Breitengraden auch nur indirekt.

Vättis wird von Verkehr und wilden Campierern überrollt

Die coronabedingt noch immer geschlossenen Campingplätze lassen Camper nach Alternativen suchen. Einzelne Täler im Sarganserland haben sich zu regelrechten Hotspots entwickelt. Im Taminatal ist das wilde Campieren, verbunden mit Ausflugsverkehr, zu einem Problem geworden. Die Gemeinde Pfäfers reagiert.

Gottesdienste sind ab Donnerstag wieder möglich

So abrupt der Lockdown für die Kirchen gekommen war, so kurzfristig dürfen die Gotteshäuser jetzt wieder öffnen. Verbunden mit einem umfassenden Corona-Schutzkonzept, welches das Bistum St. Gallen vorgibt.

Markant mehr Arbeitslose als in anderen Jahren

Das RAV Sargans betreut die Kunden weiter per Telefon und E-Mail, seine Dienste sind gerade besonders gefragt. Die Region liegt mit der Anzahl Stellensuchenden und Arbeitslosen weit über dem kantonalen Durchschnitt.

Kollision auf der A3 fordert Verletzten

Am Dienstag Nachmittag ist es auf der Autobahn A3, zwischen Sargans und Flums, zu einem Unfall zwischen einem Auto und einem Lieferwagen gekommen, wie die Polizei am Mittwoch mitteilt.