Freitag, 6. Januar 2017 | 13:59

Massenkarambolage mit über 40 Autos (Update)

Auf der A3 im glarnerischen Bilten in Richtung Chur sind am Freitagmorgen bei dichtem Nebel etwa 40 Fahrzeuge ineinander geprallt. Zunächst war von 50 verunfallten Autos die Rede. Nach Angaben der Glarner Kantonspolizei wurden bei der Auffahrkollision 17 Personen verletzt. Die A3 ist seit Stunden nicht passierbar, es kommt zu grossen Verkehrsbehinderungen.

Die Autobahn zwischen der Verzweigung Reichenburg und Bilten in Richtung Chur bleibt auf unbestimmte Zeit gesperrt, wie die Glarner Polizei am Nachmittag mitteilte.  Immerhin: Gemäss einer Mitteilung soll die ebenfalls stundenlang gesperrte A3 in Richtung Zürich ab etwa 15 Uhr wieder einspurig befahrbar sein. Die Kantonspolizei rief dennoch dazu auf, das Gebiet grossräumig zu umfahren. Verkehrsumleitungen würden signalisiert.

«Ganz schlechte Sicht»

Dichter Nebel dürfte der Grund gewesen sein, weshalb Fahrzeuglenker auf dem A3-Abschnitt in Schwierigkeiten gerieten. "Es herrschte ganz schlechte Sicht", sagte Menzi. Die Fahrzeuge kollidierten um etwa 09.30 Uhr. Insgesamt wurden 17 Personen verletzt, wovon drei Kinder. Ein Kind und eine erwachsene Person erlitten mittelschwere Verletzungen. Sechs Ambulanzfahrzeuge und zwei Rega-Helikopter brachten 12 Verletzte in die umliegenden Spitäler. 5 Personen begaben sich selbstständig zur hausärztlichen Kontrolle. Insgesamt standen gegen 100 Personen im Einsatz. Der Unfallhergang wird untersucht.





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