Sonntag, 26. Februar 2017 | 11:14

Polizei zieht positive Bilanz

Über das Wochenende bis zum Sonntag (26.02.) wurden im ganzen Kanton diverse Fasnachts-Anlässe gefeiert. Kleinere Zwischenfälle blieben nicht aus. Die Kantonspolizei St.Gallen zieht aber laut einer Mitteilung vom Sonntag eine grundsätzlich positive Bilanz.

In mehreren Orten im Kanton hat die Kantonspolizei St.Gallen grössere Fasnachtsanlässe begleitet. Bei gutem Wetter hätten sehr viele Besucher den Weg an Umzüge gefunden und sich anschliessend an diverse Feste begeben.

Die Polizistinnen und Polizisten hätten ein mehrheitlich friedlich feierndes Volk angetroffen, so die Mitteilung weiter. Probleme habe es lediglich mit einigen wenigen, stark alkoholisierten Partygängern gegeben, "die sich in den frühen Morgenstunden nicht mehr zu benehmen wussten". In solchen Fällen wurden die betroffenen Personen jeweils dazu bewegt, sich nach Hause zu begeben. In rund zehn Fällen mussten Wegweisungen von den Festgeländen verfügt werden.

Dank der Präsenz von Sicherheitsdiensten und der Kantonspolizei St.Gallen seien jedoch grössere Zwischenfälle ausgeblieben. Lediglich in Schänis musste am frühen Sonntagmorgen ein 20-jähriger Mann nach vorangegangenen Tätlichkeiten in Gewahrsam genommen werden.

Auch von nicht polizeilicher Seite wurde über kleinere Zwischenfälle berichtet. Etwa in Flums, wo sich Nachtbuben da und dort an fremdem Eigentum vergriffen haben. Die Fasnachtsgesellschaft fand das nicht sehr lustig und postete entsprechende Meldungen auf Facebook. (kapo/pd)


Weitere Artikel aus der gleichen Rubrik

Schattenbachlawine: Nach spektakulärem Abgang noch genügend Stauraum

Mit grossem Getöse und weitherum sichtbar, ist am Freitag Mittag in Walenstadt die Schattenbachlawine ins Tal gedonnert. Die gute Nachricht: Wie Gemeindepräsident Angelo Umberg auf Anfrage gegenüber der Redaktion erklärte, habe der spektakuläre Abgang keine Schäden verursacht. Die Lawine sei rund 100 Meter unter dem Tunnel der Bergstrasse zum Stillstand gekommen. Wie Umberg weiter sagte, habe der Stadtner Werkdienstleiter Patrick Eberle mittlerweile auch bestätigt, dass im unteren Bereich des Schattenbachs noch genügend Stauraum für weitere Lawinenniedergänge vorhanden sei.

Die Böllni-Arena trägt Altes, Neues, Blaues und Geliehenes

Die Fasnacht naht in grossen Schritten. Weil sich die Optik des Melser Dorfkerns während des Baus am GKZ von Tag zu Tag verändert, zeigt sich auch die zweite Austragung der Böllni-Arena mit neuem Gesicht. Das Zentrum der Melser Fasnacht ist neu auch vom Dorfplatz her zugänglich – und hat Zuwachs bekommen.

Verunfallter erst nach über einer Stunde gefunden

Am frühen Mittwochmorgen ist in Altstätten ein 22-jähriger Mann mit seinem Auto verunfallt. Erst rund 90 Minuten später wurde er gefunden.

Sarganserländer Nationalrat durch die Hintertüre?

Bald acht Jahre ist es her, als mit Elmar Bigger (SVP, Vilters) der letzte Sarganserländer aus dem Nationalrat ausgeschieden ist. Seither ist unsere Region in Bern nicht mehr vertreten. Nun könnte sich das ändern. Wird SVP-Kandidat Mike Egger in den Ständerat gewählt, rückt der Stadtner Christof Hartmann für ihn in die grosse Kammer nach. Doch geht es um die nationalen Wahlen, zaudern die lokalen SVP-Vertreter.

Der Bad Ragazer Leuchtturm soll nach Unterterzen wandern

Er war im Sommer 2018 eines der vielen Wahrzeichen der Triennale Bad Ragartz. Nun soll der Leuchtturm vom Guschakopf dorthin umziehen, wo Leuchttürme üblicherweise auch zum Einsatz kommen. Am Ufer des Walensees, an der frisch sanierten Hafenmole von Unterterzen, soll die 8,5-Meter-Skulptur zu stehen kommen.

Sargans: Einbruch in Garagenbetrieb

Sargans.– In der Zeit zwischen Montagabend und Dienstagmorgen, 12. Februar, ist eine unbekannte Täterschaft an der Tiefrietstrasse in Sargans in einen Garagenbetrieb eingebrochen. "Sie wuchtete die Eingangstür auf, um sich Zutritt zu den Innenräumen zu verschaffen", heisst es in einer Medienmitteilung der Kantonspolizei St.Gallen. Dort stahl sie einen geringen Bargeldbetrag. Der Sachschaden an aufgebrochenen Türen und Schränken hingegen beträgt laut Polizeiangaben mehrere tausend Franken. (sl)