Donnerstag, 19. April 2018 | 18:35

Polizisten bei Einsatz in Wil verletzt

Am Donnerstagvormittag ist ein 18-jähriger Deutscher in Wil gegen Polizisten tätlich geworden. Eine Polizistin verletzte sich an den Händen, ein Polizist im Gesicht. Beide mussten sich in ärztliche Pflege begeben.

Als ein 18-jähriger Deutsche im Zug kontrolliert wurde, konnte er kein gültiges Ticket vorweisen und hatte auch keinen Ausweis dabei. Deshalb sei eine Patrouille zum Bahnhof Wil gerufen worden, die den Mann überprüfen sollte, teilte die St. Galler Polizei mit. Nachdem der junge Mann mit dem Bahnpersonal den Zug verlassen hatte, ergriff er kurz darauf die Flucht. Dabei stürzte er über eine Sitzbank.Die Polizisten versuchten, dem Mann Handschellen anzulegen. Dieser wehrte sich und schlug einem der Beamten die Faust ins Gesicht. Nach einem Taser-Einsatz konnte der 18-Jährige schliesslich festgenommen werden. Bei der Kontrolle kam eine kleine Menge Marihuana zu Vorschein. (sda)


Weitere Artikel aus der gleichen Rubrik

Eine Flut von Steinpilzen

Noch vor einem Monat hiess es, die Dürreperiode schade der Pilzernte. Die Lage hat sich seither stark verbessert, und auch im Sarganserland wird fleissig in die Pilze gegangen.

Mehrheit von «sachlichen Argumenten» überzeugt

Die Melser Stimmbevölkerung stimmt dem Teilzonenplan Uptown mit 55 Prozent Ja-Stimmen zu. Gemeinderat und Bauherrschaft sind «sehr erfreut», das Referendumskomitee akzeptiert den Entscheid.

Beinahe ein Rad ab – und andere Gerichtsgeschichten

Das Kreisgericht in Mels öffnet morgen seine Pforten. So lässt sich jene Bühne aufsuchen, auf der sich über die Jahre so viele kleine und grosse Dramen abspielen, zuweilen auch Tragödien und manchmal Komödien. Ein Vorgeschmack.

Der Berg ruft – und behält viele, die seinem Schrei folgen

Ein herrlicher Sommer, wie es ihn nirgends zu verbringen schöner war und ist, als hoch oben in den Bergen. Doch das Gebirge fordert immer wieder Opfer. Dieses Jahr sogar erschreckend viele, wie eine aktuelle Statistik des Schweizer Alpen-Clubs zeigt.

«Da war es schon zu spät»

Der Glarner Schriftsteller Walter Hauser hat mit seinem Buch «Hoffen auf Aufklärung» Salz in zwei im Sarganserland nicht verheilte Wunden gestreut. Ob das Werk hilft, sechs Jahre alte Tötungsdelikte in Bad Ragaz und Vilters zu klären, ist offen. Bei der St.  Galler Staatsanwaltschaft sind die Fälle sistiert.

Nach Sturz bewusstlos

Am Dienstagvormittag (18. September) hat sich ein 56-jähriger Arbeiter in Sargans beim Sturz von einem Gerüst am Kopf verletzt. Er musste von der Rega ins Spital geflogen werden.