Donnerstag, 16. November 2017 | 13:56

Sargans: Mutmasslicher Serienbrandstifter bestreitet alle Taten

Am Donnerstag ist der mutmassliche Serienbrandstifter von Sargans vor dem Kreisgericht Werdenberg-Sarganserland gestanden. Der 35-Jährige stritt alle sieben Feuerlegungen ab. Das Urteil steht noch aus.

Zwischen Juli und November 2016 versetzten insgesamt sieben Brände die Einwohner von Sargans in Angst und Schrecken. Beim siebten und letzten Feuer wurde ein Mann festgenommen, der sich bei jedem der Vorfälle in der Nähe aufgehalten hatte. Und dessen eigener Schreinereibetrieb ebenfalls gebrannt hatte.

Vor Gericht gab sich der heute 35-Jährige, der seit knapp einem Jahr in Untersuchungs- beziehungsweise Sicherheitshaft sitzt, unschuldig. «Ich habe nichts damit zu tun», wiederholte er in der Detailbefragung mehrfach, verstrickte sich aber auch immer wieder in Widersprüche.

Zwischen zehn Jahren und Freispruch

Während die Staatsanwaltschaft zehn Jahre Haft forderte für Brandstiftung und versuchten Versicherungsbetrug, plädierte der Verteidiger für einen vollumfänglichen Freispruch, weil es keine direkten Beweise gebe. Er sei nie auf frischer Tat ertappt worden. Die Indizien gegen seinen Mandanten seien schwach.

Das Urteil steht noch aus, es wird schriftlich eröffnet. (hb)

(Mehr zum Thema im «Sarganserländer» von morgen Freitag.)


Weitere Artikel aus der gleichen Rubrik

Autofahrer prallt in Murg in Tunnelwand (1)

Am Freitag, 16. November, ist ein 66-Jähriger mit einem Auto im Murgwaldtunnel frontal in eine Mauer geprallt. Dabei wurde er schwer verletzt.

Autofahrer prallt in Murg in Tunnelwand

Am Freitag, 16. November, ist ein 66-jähriger Lenker mit einem Auto im Murgwaldtunnel frontal in eine Mauer geprallt. Dabei wurde er schwer verletzt.

RZSO Pizol vor Veränderungen

Am jährlichen Kaderrapport der Regionalen Zivilschutzorganisation (RZSO) Pizol hat ein Thema herausgestochen: die geplante Fusion mit der RZSO Walensee. Daraus soll die RZSO Sarganserland entstehen.

Vermisster Walenstadter tot aufgefunden

Der seit Anfang Monat vermisste Mann aus Walenstadt ist am Dienstag (13. November) im Fürstentum Liechtenstein tot aufgefunden worden.

Ein «Übergangsjahr» für die Rechnung der Gemeinde Mels

2019 gilt im Kanton St. Gallen flächendeckend die neue Rechnungslegung HRM2. Das hat Auswirkungen auf die Rechnungen/Budgets der Gemeinden. Mels rechnet per 2019 mit einem Überschuss von mehr als drei Millionen Franken. Der Steuerfuss soll bei 133 Prozent belassen werden.

80-Jähriger verunfallt tödlich

Murg.– Ein 80-jähriger Mann ist am Dienstagnachmittag in Murg mit einem landwirtschaftlichen Fahrzeug von der Dachspalten-Strasse abgekommen und eine steile Böschung hinuntergestürzt. Dabei wurde er tödlich verletzt. Das Fahrzeug überschlug sich und kam rund 30 Meter unterhalb der Strasse zum Stillstand, wie die St.Galler Kantonspolizei mitteilte. Dabei dürfte der 80-Jährige, der im Kanton Glarus wohnte, aus dem Wagen gefallen und überrollt worden sein. Die Rettungskräfte konnten nur noch seinen Tod feststellen. (sda)