Montag, 13. Juli 2020 | 11:18

Schopfbrand zieht auch Einfamilienhaus in Mitleidenschaft

Der Brand eines Schopfes am Sonntag in Sargans (der «Sarganserländer» berichtete) hat auch das angrenzende Einfamilienhaus in Mitleidenschaft gezogen, wie die Kantonspolizei St. Gallen am Montag Morgen mitteilt. Dieses kann im Moment nicht mehr bewohnt werden. Die Brandursache ist noch nicht geklärt. Der Sachschaden wird auf über 100 000 Franken geschätzt, wie die Kantonspolizei schreibt.

Gemeldet hatten das Feuer am Sonntag Nachmittag Nachbarn. Die Bewohner des betroffenen Wohnhauses waren nicht zuhause. Das Feuer brannte den angebauten Holzschopf komplett nieder und breitete sich weiter auf die Fassade des Einfamilienhauses aus. Die ausgerückte Feuerwehr konnte den Brand unter Kontrolle bringen und löschen. Das Einfamilienhaus ist zurzeit nicht mehr bewohnbar. Die Bewohner konnten selbständig eine vorübergehende Unterkunft organisieren. Im Einsatz standen die örtlichen Feuerwehren, der Rettungsdienst sowie Patrouillen der Kantonspolizei St.Gallen, wie es in der Mitteilung heisst.

 


Weitere Artikel aus der gleichen Rubrik

Brand auf Balkon in Bad Ragaz

Gestern Donnerstag ist in Bad Ragaz am späten Nachmittag auf einem Balkon eines Mehrfamilienhauses ein Blumentrog in Brand geraten. Die ausgerückte Feuerwehr konnte diesen rasch löschen.

Skitage: Quartner dürfen, Melser aber nicht

Wer soll das noch verstehen? Einen Tag, nachdem die St. Galler Regierung am Mittwoch den Schulen per Medienmitteilung Lager und Skitage verboten hatte, brachten am Donnerstag Weisungen aus dem Amt für Volksschulen wieder eine Teilumkehr. Oder anders gesagt. Quartner Schüler dürfen Skifahren, Melser aber nicht.

Graubünden schliesst wohl die Gastronomie

In Graubünden sollen ab morgen Freitag neue Corona-Massnahmen in Kraft treten. Geplant ist die Schliessung aller Restaurationsbetriebe, wie unsere Partnerzeitung «Südostschweiz» auf ihrer Website schreibt.

Schüler ins Klassenzimmer und Après-Ski zum Teufel

Das wars mit der frischen Winterbergluft für alle Schülerinnen und Schüler – die St. Galler Regierung hat gestern Lager und Ausflüge auf allen Stufen bis zu den Frühlingsferien 2021 verboten. In der gleichen Mitteilung spricht sie sich aber gegen die Schliessung der Skigebiete aus – nur Zeit für Après-Ski-Partys sei es aktuell nicht.

Bewaffneter Raubversuch – Zeugen gesucht

Am Dienstagabend kurz vor 18.30 Uhr haben zwei unbekannte Männer versucht, den Bahnhofkiosk an der Stationsstrasse in Trübbacg zu überfallen. Dabei waren sie mit einem Messer bewaffnet. Verletzt wurde niemand. Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen. Die beiden unbekannten Männer traten an den Kiosk heran und versuchten mit vorgehaltenem Messer die Kasse zu ergreifen. Eine Verkäuferin konnte dies jedoch abwenden. Anschliessend versuchten die beiden Männer durch die Eingangstüre in den Kiosk einzudringen, was jedoch misslang, da dieser von innen verschlossen war. Daraufhin flüchteten die beiden Männer in unbekannte Richtung. Beide Verkäuferinnen blieben unverletzt. Eine sofort eingeleitete Fahndung verlief negativ. Die beiden Männer waren etwa 175-185 cm gross, 20-25 Jahre alt und von magerer Statur. Zur Tatzeit trugen sie schwarze Skimützen, schwarze Sporthosen und Jacken, sowie einen Halsstrumpf. Personen, die Angaben zu den mutmasslichen Tätern oder zum Tathergang machen können, werden gebeten, sich bei der Polizeistation Mels, 058 229 78 00, zu melden.

Erneut weniger Häuser und mehr Wohnungen im Angebot

Die Coronapandemie scheint im Sarganserland keine negativen Auswirkungen auf den Wohneigentumsmarkt zu haben. Im Gegenteil: Die Nachfrage ist sogar deutlich gestiegen, die Preise zeigen entsprechend nach oben.