Sonntag, 27. August 2017 | 22:44

Sportwagen zu Schrott gefahren

Am Sonntag (27. August) um 15.20 Uhr ist ein 19-jähriger Mann bei einem Überholmanöver auf der Autobahn A13, Fahrtrichtung Sargans–Sevelen, mit seinem Auto ins Schleudern geraten. Durch den Unfall kam es zu längeren Staubildungen. Die Kantonspolizei St. Gallen sucht Zeugen.

Der 19-Jährige war mit seinem gleichaltrigen Beifahrer in einem gemieteten Sportwagen auf dem Überholstreifen der Autobahn A13 unterwegs. Beim Überholen eines Autos brach das Heck des Sportwagens aus. Der Sportwagen geriet ins Schleudern, kollidierte erstmals mit einem Auto auf dem Fahrstreifen und wurde in die rechte Aussenleitplanke abgewiesen. Von dort prallte es zurück, kollidierte erneut mit dem betroffenen Auto, querte beide Fahrbahnen und prallte mit dem Heck in die Mittelleitplanke. Diese wurde durch die Wucht des Aufpralls auf den Überholstreifen der Gegenfahrbahn gedrückt.

Der 34-jährige Fahrer des betroffenen Autos konnte dieses auf den Pannenstreifen lenken. Er und seine drei Mitfahrer wie auch die beiden 19-Jährigen, blieben unverletzt, wie es in einer Medienmitteilung der Kantonspolizei heisst. Am Auto des 34-Jährigen entstand ein Totalschaden von rund 5000 Franken. Der Schaden am Sportwagen muss noch von Experten beziffert werden. Der Neupreis des Fahrzeugs soll mehr 200'000 Franken betragen. Infolge des Unfalls kam es am Sonntag zu längeren Staubildungen auf der A13.

Zeugen gesucht

Die Kantonspolizei St. Gallen bittet Zeugen, die Angaben zum Unfallhergang machen können, oder denen der Sportwagen schon zuvor aufgefallen ist, sich beim Polizeistützpunkt Mels (Telefon 058 229 78 00) zu melden. (sl)


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