Dienstag, 17. Oktober 2017 | 09:32

Streit unter Brüdern endet tödlich

Am frühen Montagnachmittag ist es in einer Wohnung an der Neugasse zu einem Streit gekommen. Ein 28-jähriger Schweizer steht im Verdacht, seinen 33-jährigen Bruder mit einem Messer schwer verletzt zu haben. Der 33-jährige Schweizer verstarb trotz medizinischer Soforthilfe später im Spital, wie die Kantonspolizei St. Gallen am Dienstag mitteilt.

Nach jetzigem Ermittlungsstand ging der mutmasslichen Tat ein Streit zwischen den beiden Brüdern in der elterlichen Wohnung voraus. Im Rahmen dieser Auseinandersetzung wurde der 33-jährige Bruder mit einem Messer verletzt. Dem Opfer gelang es, die elterliche Wohnung zu verlassen und sich in eine nahe gelegene Arztpraxis zu begeben. Dort wurde er medizinisch erstversorgt.
Eine Patrouille der Kantonspolizei St.Gallen konnte den Beschuldigten in der elterlichen Wohnung widerstandslos festnehmen. Die Rega flog das Opfer, das sich in kritischem Zustand befand, ins Spital. Dort erlag das Opfer rund eineinhalb Stunden nach der mutmasslichen Tat seinen schweren Verletzungen.
 
Während des Streits befanden sich neben dem Beschuldigten und dem Opfer ein weiterer Bruder und die Eltern in der Wohnung. Diese konnten die mutmassliche Tat allerdings nicht verhindern. Nach jetzigen Kenntnissen wohnten sowohl der Beschuldigte wie auch das Opfer nicht mehr bei ihren Eltern. Die Staatsanwaltschaft des Kantons St.Gallen hat ein Strafverfahren eröffnet und wird in Zusammenarbeit mit der Kantonspolizei St.Gallen den Sachverhalt untersuchen. Für die Angehörigen wurde die Psychologische Erste Hilfe aufgeboten.


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