Dienstag, 7. Juli 2020 | 12:51

Tödlicher Unfall auf der A3 – Autobahn bleibt länger gesperrt

Bei einem schweren Selbstunfall im Bereich des Raischiben-Tunnels auf der A3 am Walensee, hat heute Dienstagvormittag eine Person ihr Leben verloren, wie der Leiter Kommunikation der Kantonspolizei St. Gallen, Hanspeter Krüsi, gegenüber dem «Sarganserländer» sagte. Eine weitere Person wurde schwer verletzt.

Der Unfall ereignete sich am späteren Dienstagvormittag. Weitere Details zum Hergang wollte Krüsi vorerst nicht nennen. Die Rettungskräfte sind aktuell (12.50 Uhr) mit einem Grosseinsatz vor Ort, darunter befinden sich auch Helikopter der Rega. Die Autobahn ist in Fahrtrichtung Zürich gesperrt. Der Verkehr wird bei der Ausfahrt Flums abgeleitet. Es ist im ganzen Bereich mit grösseren Behinderungen zu rechnen.

Update 13.45 Uhr

Die Frau, die den Unfall verursacht hat, ist mit ihrem Auto eingangs Raischibe-Tunnel in Fahrtrichtung Zürich mit der Tunnelmauer kollidiert, wie die Kantonspolizei St. Gallen weiter informiert. Das Auto wurde dadurch angehoben, streifte die Tunnelwand und überschlug sich. Sie wurde schwer verletzt und mit der Rega ins Spital geflogen, während ihr Beifahrer trotz sofortigem Ausrücken der Rettungskräfte noch an der Unfallstelle verstarb. Weshalb sie kurz vor der Einfahrt des  Tunnels rechtsseitig von der Fahrbahn abkam und das Tunnelportal touchierte, ist unklar. Die Autobahn A3 zwischen Flums und Murg wird über längere Zeit gesperrt sein. Nebst mehreren Patrouillen der Kantonspolizei St. Gallen standen ein Rettungsteam mit Notarzt, zwei Rettungshelikopter und die zuständige Feuerwehr im Einsatz. Der Nationalstrassenunterhaltsdienst organisierte die Umleitung. (sl)


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