Donnerstag, 27. Oktober 2016 | 22:51

Was lange währt ...

... wird endlich gut: Cristo wurde gestern mit einem Grosshelikopter vom Bad Ragazer Guschakopf zum neuen Standort beim Wartenstein in Pfäfers geflogen.

Susan Rupp

Mitarbeiter der Käppeli AG machen zusammen mit den Heli-Swiss-Fachleuten den Landeplatz neben dem «Wartenstein» bereit, Kameras werden positioniert und Standorte ausgewählt, als plötzlich ein Knattern zu hören ist und der Kamov-Helikopter Richtung Guschakopf fliegt. Die Spannung steigt. Kurz darauf löst sich dann die rund 2,4 Tonnen schwere und elf Meter hohe Cristostatue aus der Verankerung und wird via Luftweg zum Schloss Wartenstein geflogen. Ab dem 7. und bis zum 29. November sind Schloss Wartenstein und der Zugang zur Statue geschlossen. Anschliessend sind Besichtigungen wieder möglich.
Schon fliegt die Kamov zum nächsten Einsatz, während die Statue an ihrem neuen Bestimmungsort fixiert wird. Die Freude über den geglückten Umzug und das Ende der zwischenzeitlich unendlich scheinenden Geschichte bei den Beteiligten ist gross: Peter P. Tschirky, CEO Grand Resort Bad Ragaz, Esther Hohmeister, Organisatorin Bad Ragartz, Ferdinand Riederer, Gemeindepräsident von Pfäfers, Andrea Hohmeister, Organisatorin Bad Ragartz, Daniel Grünenfelder, CEO Tamina Therme AG, sowie Reto Hofmann und Anja Remmert, Gastgeber auf Schloss Wartenstein.


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