Samstag, 12. Januar 2019 | 22:45

Der EV Zug übernimmt vom SCB die Leaderposition

Der EV Zug setzt sich im Spitzenspiel der National League gegen den SC Bern 3:0 durch und löst diesen als Leader ab. Die weiteren Sieger vom Samstag heissen Lugano, Biel, Langnau und Servette.

Der EV Zug setzt sich im Spitzenspiel der National League gegen den SC Bern 3:0 durch und löst diesen als Leader ab. Die weiteren Sieger vom Samstag heissen Lugano, Biel, Langnau und Servette.

Nach fünf Siegen mit nur zwei Gegentoren musste sich der SC Bern wieder einmal geschlagen geben. In der hart geführten Partie der zwei dominierenden Mannschaften der laufenden Qualifikation sorgten Zugs Topskorer Lino Martschini im Powerplay (35.) und der 21-jährige Franzose Thomas Thiry (43.) für die entscheidende 2:0-Führung.

Ein Befreiungsschlag gelang dem EHC Biel, das seine Niederlagenserie mit dem 3:0-Heimsieg gegen Ambri beendete. Damien Brunner, Dominik Diem und Toni Rajala trafen für die zuletzt abschlussschwachen Seeländer. Auch Lugano kam nach vier Niederlagen in Serie zum dringend benötigten Erfolgserlebnis. Dank den Toren von Romain Loeffel (44.) und Gregory Hofmann (56.) machten die Tessiner beim Schlusslicht Rapperswil-Jona im Schlussdrittel aus einem 1:2 ein 3:2.

Die SCL Tigers verbesserten ihre Ausgangslage im Rennen um die Playoff-Plätze weiter. Die Langnauer setzten sich beim unmittelbar unter dem Strich klassierten Fribourg-Gottéron mit 3:1 durch. Nils Berger, Pascal Berger und Larri Leeger mit seinem ersten Meisterschaftstor für die SCL Tigers sorgten für den 18. Sieg im 32. Spiel.

Im Westschweizer Derby setzte sich Servette nach Penaltyschiessen gegen Lausanne mit 4:3 durch und reduzierte den Rückstand gegenüber den fünftplatzierten Waadtländern auf einen Punkt.

Resultate und Tabelle:

Bern - Zug 0:3 (0:0, 0:1, 0:2). Biel - Ambri-Piotta 3:0 (0:0, 1:0, 2:0). Fribourg-Gottéron - SCL Tigers 1:3 (0:1, 0:1, 1:1). Rapperswil-Jona Lakers - Lugano 2:3 (1:0, 1:1, 0:2). Lausanne - Genève-Servette 3:4 (1:0, 2:2, 0:1, 0:0) n.P.

1. Zug 32/67 (104:66). 2. Bern 32/65 (87:54). 3. Biel 33/56 (102:89). 4. SCL Tigers 32/54 (89:73). 5. Lausanne 35/54 (100:89). 6. Genève-Servette 34/53 (93:102). 7. ZSC Lions 32/52 (82:81). 8. Ambri-Piotta 32/52 (89:93). 9. Fribourg-Gottéron 32/47 (83:83). 10. Lugano 33/46 (102:96). 11. Davos 32/25 (70:115). 12. Rapperswil-Jona Lakers 33/17 (48:108).


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