Samstag, 12. Januar 2019 | 16:30

Saisonende für Anna Veith

Für Anna Veith ist die Saison vorzeitig zu Ende. Die Österreicherin zieht sich im Training einen Kreuzbandriss zu - wieder im rechten Knie, das sie sich vor gut drei Jahren so schwer beschädigte.

Für Anna Veith ist die Saison vorzeitig zu Ende. Die Österreicherin zieht sich im Training einen Kreuzbandriss zu - wieder im rechten Knie, das sie sich vor gut drei Jahren so schwer beschädigte.

Die Hiobsbotschaften im alpinen österreichischen Frauen-Team reissen nicht. Nach Stephanie Brunner fällt nun auch noch Anna Veith, die Weltcup-Gesamtsiegerin von 2013/14 und 2014/15, mit einem Kreuzbandriss für den Rest der Saison aus.

Das Trainingslager in Pozza di Fassa im Trentino steht für die österreichischen Frauen unter einem wahrlich schlechten Stern. Tags zuvor war bekannt geworden, dass Stephanie Brunner mit einem Kreuzbandriss die Saison beenden muss, und nun erwischte es auch noch Anna Veith mit derselben Verletzung - und dies ohne zu stürzen.

Die 29-Jährige bekam während der Fahrt einen Schlag ab. Bei einer Untersuchung in der Innsbrucker Hochrum-Klinik wurde ein Riss des vorderen Kreuzbandes diagnostiziert. Veith wurde noch am Samstag operiert.

Wieder war das rechte Knie betroffen, das sich Anna Veith schon Ende Oktober 2015 bei einem Trainingssturz in Sölden so schwer verletzt hatte. Damals zog sie sich zusätzlich auch noch einen Riss der Patellasehne zu. Seit dieser Verletzung fand sie nie mehr zur einstigen Dominanz, die sie lange ausgespielt hatte. Neben ihren zwei Siegen im Gesamt-Weltcup war sie 2014 in Sotschi Olympiasiegerin im Super-G und dreifache Weltmeisterin (2011 und 2015) geworden. 14 ihrer 15 Weltcuprennen gewann sie vor ihrem ersten Kreuzbandriss unter dem Mädchennamen Fenninger. Später kamen auch noch Probleme mit einer entzündeten Patellasehne im anderen Knie hinzu, die eine weitere Operation erforderlich machten.

Ihren grössten Erfolg auf dem Weg zurück feierte Anna Veith vor knapp einem Jahr an den Winterspielen in Pyeongchang, wo sie Olympia-Silber im Super-G errang. Im Weltcup gewann sie zudem im Dezember 2017 den Super-G von Val d'Isère. Ob und wie es mit ihrer Karriere weitergeht, ist noch unklar.

Die Serie in der österreichischen Frauen-Equipe wird langsam unheimlich. Anna Veith ist in der aktuellen Saison schon das achte Opfer, das die Saison vorzeitig beenden muss. Vor ihr und Stephanie Brunner erwischte es bereits Elisabeth Kappaurer, Sabrina Maier (beide mit Schien- und Wadenbeinbruch), Christine Scheyer, Katharina Gallhuber (beide (Kreuzbandriss), Cornelia Hütter (Knorpelfraktur) und Rosina Schneeberger (Knöchelbruch).


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