Dienstag, 15. September 2020 | 15:00

Thailand will Langzeit-Touristen ins Land lassen

Thailand will erstmals seit März wieder Touristen ins Land lassen - allerdings nur Langzeit-Urlauber, die demnächst ein entsprechendes Visum beantragen können.

Thailand will erstmals seit März wieder Touristen ins Land lassen - allerdings nur Langzeit-Urlauber, die demnächst ein entsprechendes Visum beantragen können.

Zudem müssen die ausländischen Besucher zwei Wochen in staatliche Quarantäne, bevor sie ihre mehrmonatigen Ferien starten können. Einem entsprechenden Plan hat am Dienstag das Kabinett in Bangkok zugestimmt.

Das Langzeit-Visum soll für 90 Tage gültig sein und kann zwei Mal verlängert werden, wie die Zeitung "Bangkok Post" unter Berufung auf die Behörden berichtete. Nach der Quarantäne dürfen die Urlauber den Plänen zufolge frei im Land herumreisen. Einzelheiten sollen jetzt vom thailändischen Zentrum für die Verwaltung der Covid-19-Situation erarbeitet werden.

Ziel sei es, bis zu 1200 Besucher pro Monat in dem beliebten Urlaubsland zu begrüssen und so etwa eine Milliarde Baht (29 Millionen Franken) monatlich zu generieren, sagte die stellvertretende Regierungssprecherin Traisulee Traisaranakul. Möglicherweise könnten erste Langzeit-Gäste bereits im Oktober anreisen, hiess es.

Thailand ist zwar dank strikter Massnahmen bisher sehr erfolgreich im Kampf gegen das Virus, jedoch liegt die für die Wirtschaft des Landes extrem wichtige Tourismusindustrie fast komplett am Boden. Internationale Touristen dürfen seit einem halben Jahr nicht mehr ins Land. Bis Dienstag wurden knapp 3500 Infektionen bestätigt, weniger als 60 Menschen sind in Verbindung mit Covid-19 gestorben.


Weitere Artikel aus der gleichen Rubrik

VW-Chef fürchtet Wegfall von mehr Stellen bei schärferen CO2-Zielen

Volkswagen-Chef Herbert Diess warnt vor einem grösseren Stellenabbau in der Autoindustrie bei einer Verschärfung der CO2-Richtlinien durch die EU-Kommission. Dies machte der Manager in einem Interview mit der "Welt am Sonntag" klar.

Tiktok will Stopp in den USA vor Gericht verhindern

Tiktok und der chinesische Mutterkonzern Bytedance unternehmen einen neuen Versuch, das drohende Aus für die populäre App in den USA vor Gericht zu stoppen. In einer in der Nacht zum Samstag eingereichten Klage gegen US-Präsident Donald Trump und das Handelsministerium fordern sie unter anderem eine einstweilige Verfügung. Gemäss Entscheidungen der US-Regierung könnten amerikanische Smartphone-Nutzer Tiktok ab Montag nicht mehr herunterladen - und ab 12. November soll die App aufhören, zu funktionieren. Tiktok hat rund 100 Millionen Nutzer in den USA.

Ratingagentur S&P senkt Ausblick für Spanien - Bonität unverändert

Die US-Ratingagentur Standard & Poor's (S&P) hat am Freitag (Ortszeit) ihre Bonitätseinschätzung für Spanien angepasst. Sie senkte den Ratingausblick für Spanien auf "negativ" - von zuvor "stabil".

Ex-CS-Topmanager Khan muss vor Staatsanwaltschaft aussagen

Der frühere CS-Topmanager Iqbal Khan und seine Frau müssen am kommenden Mittwoch im Zusammenhang mit der Beschattungsaffäre bei der Credit Suisse vor der Staatsanwaltschaft aussagen.

Europas Reisewirtschaft kämpft gegen Corona-Quarantäneregeln

Die Reisebranche fordert ein die EU-Staaten ein abgestimmtes Vorgehen bei den Corona-Reisebeschränkungen. Dafür haben mehr als 20 Verkehrs- und Reiseverbände in Europa einen Appell an EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen gerichtet.

Verkäufe des VW-Konzerns im August wieder stärker abgerutscht

Der Volkswagen-Konzern hat im August nach der zwischenzeitlichen Erholung im Juli wieder deutlich weniger Neuwagen verkaufen können. Im Vergleich zum Vorjahresmonat rutschten die weltweiten Auslieferungen um 6,6 Prozent auf 792 200 Fahrzeuge ab.

ePAPER

Mit dem Sarganserländer ePaper holen Sie sich den Sarganserländer digital auf Ihren Bildschirm inklusive des ganzen Archivs aller bisherigen Zeitungen (ab Jahr 2003)

Zum ePaper

NEWS AUS DEM SARGANSERLAND

Wahlpodium Vilters-Wangs

Am Mittwoch, 2. September, ab 20 Uhr stellen sich Jörg Frey (parteilos), Jens Jäger (FDP), Marc Kellenberger (SVP), Patrik Schlegel (parteilos) und Katrin Thuli-Gartmann (parteilos) den Fragen von Daniel Sager, Chefredaktor von TV Südostschweiz. Wer von den fünf Kandidatinnen und Kandidaten hat die besten Chancen auf den Posten des Gemeindepräsidenten von Vilters-Wangs? Interessierte können hier das ganze Wahlpodium mitverfolgen und sich eine Meinung bilden. Gewählt wird am 27. September. (((Es können auf diesem Weg auch Fragen gestellt werden, und zwar via WhatsApp, Handynummer 078 264 39 60. Geben Sie bitte an, an wen sich die Frage richtet.)))

BEILAGEN IM SARGANSERLÄNDER

ZEITUNGSABO JETZT BESTELLEN!