Freitag, 11. Januar 2019 | 11:45

VW-Konzern hat 2018 mehr Autos verkauft als je zuvor

Trotz schwacher Verkäufe im Dezember hat der Volkswagen-Konzern im Jahr 2018 mehr Autos verkauft als jemals zuvor. Weltweit stieg der Absatz im Vergleich zum Vorjahr um 0,9 Prozent auf 10,83 Millionen Fahrzeuge, wie das Unternehmen am Freitag mitteilte.

Trotz schwacher Verkäufe im Dezember hat der Volkswagen-Konzern im Jahr 2018 mehr Autos verkauft als jemals zuvor. Weltweit stieg der Absatz im Vergleich zum Vorjahr um 0,9 Prozent auf 10,83 Millionen Fahrzeuge, wie das Unternehmen am Freitag mitteilte.

Im Dezember allerdings gab es einen empfindlichen Rückgang um 8,4 Prozent auf 916 200 Wagen. Dennoch verzeichneten auch die Marken VW Pkw, Skoda, Seat, Porsche und Lamborghini Auslieferungsrekorde.

In China wurde die VW-Gruppe im letzten Monat des vergangenen Jahres 12,5 Prozent weniger Autos los - insgesamt waren es 402 600. Auf Jahressicht gab es allerdings noch ein schmales Plus von 0,5 Prozent auf gut 4,21 Millionen Stück. Der grösste Einzelmarkt China hatte unter anderem wegen des Zollstreits mit den USA seit Mitte 2018 an Dynamik verloren, viele Autokäufer hielten sich dort aus Unsicherheit zurück. "Im Jahr 2019 wird der Gegenwind für unser Geschäft angesichts der geopolitisch volatilen Entwicklungen nicht schwächer", warnte Vertriebschef Christian Dahlheim.

Der Konzern lieferte in den meisten Regionen im vorigen Jahr mehr Autos aus. Einen Rückgang um 2,0 Prozent gab es in Nordamerika. Im Heimatmarkt Deutschland lag das Minus bei 0,1 Prozent, hier wurden 1,28 Millionen Autos verkauft - trotz der Schwierigkeiten bei der Einführung des neuen Abgas- und Verbrauchsstandards WLTP. Dafür legte Brasilien stark um 30,4 Prozent auf 401 700 Auslieferungen zu.

Unter den einzelnen Marken lief es für Audi weniger rund: Die Oberklassetochter verkaufte 2018 rund 1,8 Millionen Autos und damit auf Jahressicht 3,5 Prozent weniger. Im Dezember brachen die Audi-Verkäufe um 14,3 Prozent auf 154 500 Fahrzeuge ein.


Weitere Artikel aus der gleichen Rubrik

Axpo-Kraftwerk Linth-Limmern produzierte 2017/18 mehr Strom

Die zur Axpo Holding gehörende Kraftwerke Linth-Limmern AG (KLL) hat im Geschäftsjahr 2017/18 (per Ende September) mehr Strom produziert.

Cyberattacken werden 2019 laut IT-Expertin nochmals massiv zunehmen

Das Thema Cybersicherheit sollte auch 2019 bei Schweizer Unternehmen ganz oben auf der Liste stehen. "Die Gefahr für Firmen steigt im laufenden Jahr nochmals massiv an", sagte die IT-Expertin Sonja Meindl vom Softwareunternehmen Check Point gegenüber AWP.

Atomkraftwerk Leibstadt mit höherer Stromproduktion 2018

Das Kernkraftwerk Leibstadt (KKL) hat 2018 trotz andauernder Leistungsbeschränkung deutlich mehr Strom produziert als im Vorjahr. Insgesamt wurden 7'799 Gigawattstunden (GWh) Strom erzeugt, verglichen mit 5'619 GWh im Vorjahr, wie das Unternehmen am Montag mitteilte.

Deutsche Hotels und Pensionen profitieren von guter Konjunktur

Deutschland wird für Reisende immer beliebter. "Im Jahr 2018 wird die Zahl der Übernachtungen voraussichtlich einen neuen Rekordwert von rund 477 Millionen erreichen", teilte das Statistische Bundesamt am Montag mit.

Flughafen Genf verzeichnet 2018 leicht höhere Passagierzahlen

Am Flughafen Genf hat das Passagier-Aufkommen 2018 leicht zugenommen. Konkret stiegen im vergangenen Jahr 17,68 Millionen Passagiere in Genf um-, zu- oder aus.

SIX-Präsident Lacher soll Verwaltungsratschef von Julius Bär werden

Der Vermögensverwalter Julius Bär soll einen neuen Präsidenten erhalten. Der Verwaltungsrat schlägt der kommenden Generalversammlung als neuen nicht-exekutiven Präsidenten Romeo Lacher vor.