Die digitale Ausgabe des Sarganserländers.
Strand-Geh- und -Radweg entlang dem Walensee
Herbert Eggli, Büntenstrasse 25, Walenstadt
Die Verwirklichung des Teilstücks Walenstadt–Mols dauert offenbar weiterhin an. Inwieweit ein realisierbares Projekt vorliegt, entzieht sich meiner Kenntnis. Da die Mühlen der Politik und Behörden nicht sehr schnell laufen, bezweifle ich die Projektreife. Dass diese Weg- und Radstrecke nicht Bestandteil des Gesamtprojekts «Strandweg» war, ist kaum nachvollziehbar.
Die Velofahrer müssten nach Verkehrsgesetz auf die Walenseestrasse ausweichen, was die wenigsten tun, da in Richtung Mols kein Radfahrerstreifen vorhanden ist und sie von den Autos mit hoher Geschwindigkeit überholt werden. Daher weichen viele Velofahrer auf das schmale Trottoir aus, was im Gegenverkehr, Fussgänger und Velofahrer, nicht ungefährlich ist. Kürzlich konnte ich zusehen, wie ein Velorennfahrer an einer älteren Frau vorbeifuhr, worauf sie verunsichert war und stürzte. Ein ankommendes Auto warnte sofort die übrigen Verkehrsteilnehmer mit Blinklicht. Die Frau blieb unverletzt.
Im Sinne eines Provisoriums empfehle ich folgende Massnahmen:
• Die Geschwindigkeit auf der Walenseestrasse, Strecke Walenstadt–Mols, ist durchwegs auf 50 km/h zu beschränken.
• Ein Radstreifen ist auch rechtsseitig anzubringen. Linksseitig besteht er bereits.
Weiter bin ich der Ansicht, dass die Rennvelofahrer nicht mehr auf den Strandweg geführt werden sollten. Ich erlebte mehrmals, dass diese mit recht hohen Geschwindigkeiten daherkommen und es nur eine Frage der Zeit sein wird, bis ein Zusammenstoss zwischen entgegenkommenden Spaziergängern oder Velofahrern erfolgt. Die Rennvelofahrer sind Teile des Schnellverkehrs und gehören auf die Autostrasse.
Ich hoffe, dass meine Anliegen ernst genommen und entsprechende Massnahmen umgehend eingeleitet werden. Die dafür aufzuwendenden Kosten sind im Verhältnis der verbesserten Sicherheit für den Langsam-verkehr unbedeutend.












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