/fileadmin/images/sarganserlaenderlogo.png
Alle Neuigkeiten auf einen Blick.
E-Paper

E-Paper

Die digitale Ausgabe des Sarganserländers.

Zeitungsarchiv

Zeitungsarchiv

Alle Ausgaben seit dem Jahr 2003.

Abo

Abo

Sarganserländer von Montag bis Freitag online oder in Print lesen.

Siga-Podcast

Siga-Podcast

Ä Ohr voll Heimat – der Siga-Podcast vom «Sarganserländer»

Grossauflage

Grossauflage

Lesen Sie hier die aktuelle Grossauflage kostenlos

Inserieren

Inserieren

Ihre Werbung am richtigen Ort.

Buchshop

Buchshop

Hier finden Sie die von der SL Druck + Media AG herausgegebenen Bücher.

Immobilien

Immobilien

Die Immobilienbörse der Region

Unternehmen

Unternehmen

Die SL Druck + Medien AG

Traueranzeigen

Traueranzeigen

Todesanzeigen / Danksagungen aufgeben

Eventbus

Eventbus

Mit Brunner Ferienreisen AG und Sarganserländer ans Konzert

Rubriken

Ausland
Keystone-SDA | Freitag, 26. Juni 2026

103 Haftbefehle in der Türkei nach Razzien vor Nato-Gipfel

Ein Gericht in Ankara hat Haftbefehl gegen 103 Personen erlassen, denen "Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung" vorgeworfen wird.

Dies teilte die Generalstaatsanwaltschaft in Ankara mit. Die Verdächtigen gehören zu den 225 Personen, die Anfang dieser Woche festgenommen worden waren; 32 Menschen wurden wieder freigelassen. Laut der Zeitung "Cumhuriyet" sind unter den Verhafteten auch mehrere Mitglieder der türkischen Umweltorganisation Tema und der Chefredakteur der LGBTI+-Organisation Kaos GL, Yildiz Tar. Weitere Personen wurden unter Hausarrest gestellt. Am Dienstag hatte die Polizei mehr als 200 Menschen bei Razzien festgenommen - darunter waren Gewerkschafter, Anwälte und linke Aktivisten. Insgesamt wurden 241 Verdächtige zur Fahndung ausgeschrieben.

Gastgeber des Nato-Gipfels

Regierungskritiker sehen die Festnahmen im Zusammenhang mit dem anstehenden Nato-Gipfel, der zwischen dem 7. und 8. Juli in Ankara stattfindet. Das Gouverneursamt Ankara hatte umfassende Demonstrationsverbote erlassen, auch zahlreiche Strassen in der Innenstadt sollen für die Zeit des Gipfels gesperrt werden.

Regierungsvertreter wiesen die Kritik zurück. Die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu zitierte Veysal Tipioğlu, Vorsitzender des Sicherheits- und Geheimdienstausschusses im türkischen Parlament und AKP-Abgeordneter, der sagte, Begriffe wie "Kriegsrecht" und "Ausnahmezustand" seien nicht zutreffend. Was die Türkei tue, unterscheide sich nicht von den Massnahmen anderer Länder.

Nacho Sánchez Amor, Türkei-Berichterstatter der EU, kritisierte die Festnahmen auf X. Wenn eine autoritäre Regierung den Gipfel ausrichte, käme es zur Festnahme von mehr als 200 Personen im Rahmen einer sogenannten "präventiven" Operation, schrieb Amor.

Zurück

Kommentare (0)

    Schreibe einen Kommentar
    ×

    Name ist erforderlich!

    Geben Sie einen gültigen Namen ein

    Gültige E-Mail ist erforderlich!

    Gib eine gültige E-Mail Adresse ein

    Kommentar ist erforderlich!

    * Diese Felder sind erforderlich.