Die digitale Ausgabe des Sarganserländers.
65:64 zugunsten von Ospelt
Knapper gehts nicht. Der neue FIS-Präsident Alexander Ospelt gewinnt die Wahl beim Kongress in Belgrad gegen den bisherigen Amtsinhaber Johan Eliasch mit einer Stimme Vorsprung.
Ospelt erhielt 65 von möglichen 129 Stimmen und erreichte exakt das erforderliche absolute Mehr. Eliasch brachte es auf 64 Stimmen.
Die 129 Stimmen vereinigten 75 Nationen auf sich. Je nach ihrer Grösse (unter anderem betreffend Mitgliederzahl) verfügen die Verbände über eine, zwei oder drei Stimmen.
Die Stimmen wurden auf Anregung von Diego Züger, einem der zwei Geschäftsführer von Swiss-Ski, in Papierform abgegeben. Der Verzicht auf das elektronische System war wohl ein weiteres Zeichen des Misstrauens gegenüber Eliasch. Zudem wurde nach einem weiteren Antrag auf Anpassung der Traktandenliste die Wahl vorgezogen.
Ospelt ist der sechste Präsident der vor 102 Jahren gegründeten FIS. Er war als einziger von ursprünglich vier Herausforderern übrig geblieben. Die Dänin Anna Harboe Falkenberg und der Amerikaner Dexter Paine hatten ihre Kandidatur Ende Mai zurückgezogen, die Britin Victoria Gosling gab ihren Verzicht am Dienstag bekannt.

















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